Kieselsteine im Außenbereich dauerhaft befestigen
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Quick answer
Eine dauerhafte Befestigung von Kieselsteinen im Außenbereich entsteht, wenn ein spezielles Bindemittel mit geeigneten Kieselsteinen kombiniert wird. Die Steine werden dabei so eingebettet, dass eine feste, begehbare und zugleich wasserdurchlässige Fläche entsteht. Diese Methode verhindert das Verrutschen loser Steine und eignet sich für Wege, Terrassen, Einfahrten und andere Außenflächen, auf denen Wasser versickern soll.


Wer auf eine dauerhafte Lösung setzt, sollte den Untergrund sorgfältig vorbereiten und Materialien wählen, die zueinander passen. So entsteht ein Belag, der auch bei regelmäßiger Nutzung stabil bleibt und Regenwasser ableiten kann.
So gelingt die dauerhafte Befestigung
Für ein stabiles Ergebnis kommt es auf die richtige Reihenfolge an. Zunächst muss die Fläche tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen sein. Danach wird das Bindemittel mit dem gewaschenen Kies oder den Kieselsteinen vermischt, bis alle Steine gleichmäßig benetzt sind.
- Untergrund verdichten und Unebenheiten ausgleichen.
- Bindemittel und Kies im passenden Mischverhältnis anmischen.
- Die Mischung gleichmäßig verteilen und mit einem geeigneten Werkzeug abziehen.
- Die Fläche vor Begehung ausreichend aushärten lassen.
Bei größeren Flächen empfiehlt sich ein Betonmischer, damit das Material gleichmäßig verarbeitet wird.


Worauf beim Materialkauf achten
Nicht jede Kieselsteinmischung eignet sich gleichermaßen für dauerhaft befestigte Flächen. Achten Sie auf sauber gewaschene, trockene Steine und eine Körnung, die zur geplanten Nutzung passt. Für begehbare Flächen reicht meist eine dünnere Schicht, während Einfahrten und Flächen mit Fahrzeugverkehr eine dickere Ausführung benötigen.
Für ein abgestimmtes System eignet sich das STONEDRAIN – Komplettes Kit für Drainageboden aus Kieselsteinen und Harz, bei dem Kies, Primer und Bindemittel bereits aufeinander abgestimmt sind.
Wählen Sie eine Körnung, die nicht zu fein ist, damit die Fläche wasserdurchlässig bleibt und Pfützen vermieden werden.
Wann diese Befestigung besonders sinnvoll ist
Diese Art der Befestigung lohnt sich vor allem dann, wenn lose Kieselsteine immer wieder verrutschen, bei Regen unschöne Rinnen entstehen oder Wege uneben werden. Auch in Bereichen, die regelmäßig begangen oder mit leichten Fahrzeugen befahren werden, bietet die gebundene Variante mehr Stabilität.
Gleichzeitig bleibt die Fläche offen für Regenwasser. Das ist besonders vorteilhaft, wenn eine Versiegelung vermieden werden soll und das Wasser vor Ort versickern darf.

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