Wie viel Pigmentpulver benötigt man für welche Harzmenge?
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Quick answer
Die Pigmentpulver-Dosierung bei Epoxidharz liegt im Ausgangspunkt bei etwa 10 g Pulver auf 2 kg Harz. Das entspricht einem Anteil von rund 0,5 Gewichtsprozent. Je nach gewünschter Farbdichte kann die Zugabe niedriger oder höher ausfallen; üblich sind für Metallic-Pigmente Bereiche zwischen 0,1 % und 2,0 %. Bei kleineren Ansätzen wird die Menge anteilig reduziert, zum Beispiel etwa 5 g auf 1 kg Harz.


Die Faustregel hilft vor allem beim Start: Lieber erst eine kleinere Menge einrühren, die Mischung beurteilen und bei Bedarf schrittweise nachdosieren. So vermeiden Sie zu kräftige Pastelltöne oder überladene Metall-Effekte.
Faustregel und Umrechnung für verschiedene Harzmengen
Für die meisten Pigmentpulver ist eine Ausgangsdosierung von etwa 0,5 % des Harzgewichts ein guter Orientierungswert. Das bedeutet: 10 g Pigment auf 2 kg Harz, 5 g auf 1 kg und 2,5 g auf 500 g. Eine praktische Produktorientierung bietet das SAHARA Bronze Metallic-Pigment für Holz, Basteln und Do-it-yourself, das laut Produktangabe mit 10 g bis zu 2 kg Harz einfärbt.
- 10 g Pigment → ca. 2 kg Harz
- 5 g Pigment → ca. 1 kg Harz
- 2,5 g Pigment → ca. 500 g Harz
- 1 g Pigment → ca. 200 g Harz


Farbdichte, Transparenz und Metallic-Effekt steuern
Die exakte Menge hängt davon ab, ob Sie eine kräftige Farbe, eine transluzente Tönung oder einen dezenten Metallschimmer wünschen. Für intensive Farben kann der Anteil in Richtung 2,0 % steigen; für leichte Schattierungen reichen oft deutlich weniger. Pigmentpulver langsam einrieseln lassen und gründlich, aber möglichst luftarm einrühren, um Schlieren und Klümpchen zu vermeiden.
- Leichte Tönung: ca. 0,1–0,3 %
- Mittlere Farbdichte: ca. 0,5 % als Startwert
- Kräftige oder deckende Optik: bis ca. 2,0 %
Wann die Dosierung besonders wichtig wird
Die Faustregel ist vor allem bei größeren Platten, Tischoberflächen oder mehreren Schmuckformen im selben Arbeitsgang relevant. Bei Ansätzen unter 100 g lohnt sich eine Feinwaage, weil schon wenige Zehntelgramm den Farbton sichtbar verschieben können. Wer in mehreren Chargen arbeitet, sollte die Zugabemenge dokumentieren, um Farbunterschiede zwischen den Güssen zu vermeiden.
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Verwandte Leitfäden
Wer die Grunddosierung sicher beherrscht, kann mit Schichtungen, Marmorierungen und gezielten Pigmentverläufen arbeiten. Weiterführende Techniken zur Kombination von Pigmentpulvern und Epoxidharz finden Sie im Ratgeber zu fortgeschrittenen Techniken zur Verwendung von Pigmentpulver in Epoxidharzen.
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