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Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?

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Quick answer

Blasenfreies Einbetten von Inserts in Epoxidharz gelingt am zuverlässigsten mit niedrigviskosen Harzen, einem langsamen Harzauftrag um das Objekt und gezielter Wärmezufuhr, damit eingeschlossene Luft an die Oberfläche steigen kann. Diese Kombination ist bei transparenten Einschlüssen in Schmuck, Tischen und Beschichtungen besonders wichtig, weil feinste Bläschen sonst dauerhaft sichtbar bleiben und die Klarheit des Werkstücks mindern.

Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?
Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?

Viele Fehler entstehen nicht durch das Harz selbst, sondern durch zu schnelles Gießen oder ungünstig platzierte Inserts. Wer Materialwahl und Gießablauf aufeinander abstimmt, kommt mit deutlich weniger Nacharbeit aus.

Niedrigviskoses Harz als Grundlage

Ein dünnflüssiges Harz erleichtert die blasenfreie Einbettung, weil aufsteigende Luft weniger Widerstand hat. Resin Pro Transparente Harze sind mit niedriger Viskosität formuliert und reduzieren Luftblasen nach dem Aushärten – hilfreich für klare Schmuckstücke und Holztischbeschichtungen.

Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?
Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?

Insert sicher fixieren und langsam eingießen

Vor dem Guss wird das Insert trocken und möglichst staubfrei in der Form oder auf dem Untergrund fixiert. Bei kleinen, leichten Teilen kann eine dünne erste Harzschicht als Haftgrund dienen, damit beim späteren Eingießen nichts aufschwimmt.

  • Harz in einem dünnen Strahl an einer Seitenwand entlang eingießen, nicht direkt auf das Insert.
  • Mehrere dünne Schichten verwenden, wenn die maximal zulässige Gießhöhe des Harzes überschritten wird.
  • Nach dem ersten Anguss mit einem sauberen Holzstab vorsichtig am Rand entlangfahren, um anhaftende Luftblasen zu lösen.

Wann Wärmezufuhr den Unterschied macht

Gezielte Wärme kann die Viskosität kurzzeitig senken und vorhandene Blasen schneller aufsteigen lassen. Das ist vor allem bei dickeren Schichten oder bei Inserts mit Hohlräumen, Fasern und filigranen Vertiefungen sinnvoll.

  • Ein Heißluftgerät in kreisenden Bewegungen über die Oberfläche führen und nicht zu nah an einer Stelle verweilen.
  • Das Harzgefäß oder die Form vor dem Guss leicht anwärmen, solange die Verarbeitungszeit nicht überschritten wird.
  • Blasen, die nicht selbst aufsteigen, mit einem Zahnstocher vorsichtig an die Oberfläche führen.

Zu starke Hitze kann die Topfzeit verkürzen und die Oberfläche unruhig werden lassen. Sanftes, kurzes Erwärmen ist in der Regel die bessere Wahl.

Wie bette ich Inserts blasenfrei in Epoxidharz ein?

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Wer diese Grundlagen beherrscht, kann anschließend mehrschichtige Aufbauten, kombinierte Materialien und raffinierte Insert-Positionen angehen. Weitere Möglichkeiten zeigen die fortgeschrittenen Techniken zur Inklusion von Inserts in Epoxidharz.

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