Epoxidharz flüssiger machen: Verdünner richtig anwenden
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Quick answer
Epoxidharz wird flüssiger, wenn es mit einem dafür vorgesehenen Epoxidverdünner in geringer Menge kombiniert wird. Üblich ist eine Zugabe von etwa 1 % bis 5 % zum Harz, wodurch sich Viskosität und Verlauf für Sprüh- oder Lackieranwendungen verbessern. Ein solcher Verdünner kann zugleich Pinsel, Rollen und verunreinigte Flächen nach der Arbeit reinigen. Wichtig sind genaue Dosierung und eine kontrollierte, kontaminationsarme Umgebung, um die Eigenschaften des Harzes nicht zu beeinträchtigen.


Wenn ein Harz zu zähflüssig wirkt, muss nicht gleich das gesamte System gewechselt werden. Mit der richtigen Einstellung lassen sich Auftrag und Oberflächenbild deutlich verbessern. Nachfolgend zeigen wir, worauf es bei Dosierung, Verarbeitung und Reinigung ankommt.
Dosierung und Einarbeitung
Für Streich-, Roll- oder Sprühaufträge kann ein Epoxidverdünner das Harz in kleinen Schritten flüssiger machen. Bewährt ist eine Zugabe von etwa 1 % bis 5 % bezogen auf die Harzmenge.
Die Dosierung sollte erst nach dem Anmischen von Harz und Härter erfolgen, sofern die Produktanleitung nichts anderes vorgibt. Langsames, gründliches Unterrühren hilft, Lufteinschlüsse zu reduzieren und eine gleichmäßige Viskosität zu erreichen.


Wann dies wichtig wird
Ein Verdünner ist besonders dann sinnvoll, wenn dünne Schichten gespritzt oder gerollt werden sollen und das Material sonst zu dick aufliegt. Auch bei kühleren Temperaturen oder kurzen offenen Zeiten kann eine reduzierte Viskosität den Verlauf verbessern.
In einer kontrollierten, kontaminationsarmen Umgebung lässt sich so vermeiden, dass zu viel Material aufgetragen wird oder sichtbare Schlieren entstehen. Das Ergebnis ist eine ruhigere Oberfläche mit weniger Nacharbeit.
Reinigung und Arbeitsumgebung
Ein geeigneter Epoxidverdünner kann nach der Arbeit auch zum Reinigen von Pinseln, Rollen und Oberflächen verwendet werden, die mit noch nicht ausgehärtetem Harz in Kontakt gekommen sind.
Wird ein nicht entflammbarer, VOC-freier Verdünner eingesetzt, lässt sich die Arbeit in geschlossenen Räumen angenehmer gestalten. Unabhängig davon bleiben eine gute Belüftung und saubere Arbeitsflächen entscheidend, um Kontaminationen der späteren Beschichtung zu vermeiden.

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Verwandte Leitfäden
Wer Epoxidharz in einer kontrollierten, kontaminationsfreien Umgebung verarbeiten möchte, profitiert von der richtigen Viskosität als Teil der gesamten Oberflächenvorbereitung. Weitere Hinweise dazu finden Sie im Ratgeber zur Oberflächenvorbereitung für Epoxidharze in kontrollierter, kontaminationsfreier Umgebung.
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