Welleneffekt mit Wave-Pro erzeugen – so funktioniert’s
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Quick answer
Der Wellen-Effekt mit Wave-Pro ist eine Technik, bei der ein pigmentierter Zusatzstoff zunächst in die Harzkomponente A eingerührt und anschließend mit dem Härter kombiniert wird. Nach dem Mischen werden durch gezielten Luftstrom – etwa mit einem Föhn oder Strohhalm – dünne, fließende Wellenlinien in die noch flüssige Harzoberfläche geformt. Die Wirkung beruht darauf, dass der Luftstrom die Oberfläche bewegt, bevor das Material aushärtet.


Für ein kontrolliertes Ergebnis kommt es auf das richtige Mischverhältnis und einen ruhigen, gleichmäßigen Luftstrom an. Gerade beim ersten Versuch hilft eine kleine Testfläche, um die Offenzeit des Harzes und die passende Stärke des Luftstroms besser einzuschätzen.
Vorbereitung: Additiv richtig einmischen
Wave-Pro wird nicht nachträglich aufgetragen, sondern vor dem Gießen in die Harzmischung eingearbeitet. Zuerst wird der Zusatzstoff mit der A-Komponente des Harzes vermischt, danach kommt der B-Härter im empfohlenen Verhältnis hinzu. So verteilt sich das pigmentierte Additiv gleichmäßig, ohne die Verarbeitungszeit unnötig zu verkürzen.
Für den Effekt eignen sich besonders hochdichte Harze wie Art Pro oder Art Pro Deluxe. Bei dünnflüssigeren Systemen kann die Wellenzeichnung weniger stabil bleiben, weil das Material schneller verläuft.


Luftstrom formt die Wellenlinien
Sobald die Mischung auf der Arbeitsfläche liegt, werden dünne Linien in Wellenform gezogen. Der eigentliche Effekt entsteht durch einen gezielten Luftstrom, der die noch flüssige Harzoberfläche in Bewegung bringt. Dafür genügen ein Haartrockner auf niedriger Stufe oder ein Strohhalm, mit dem du kurze, kontrollierte Luftstöße gibst.
- Den Luftstrom nicht zu stark oder zu lange auf eine Stelle richten.
- Die Wellen formen, solange das Harz flüssig genug ist.
- Bei mehreren Farbschichten kann der Effekt Schicht für Schicht wiederholt werden.
Wann sich dieser Effekt lohnt
Der Welleneffekt passt vor allem zu Resin-Art-Projekten, bei denen eine natürliche Wasser- oder Fließbewegung dargestellt werden soll. Er ist eine fortgeschrittene Technik, weil Timing, Harzkonsistenz und Luftstrom zusammenpassen müssen. Wer den Effekt gezielt einsetzt, kann Oberflächen individuell gestalten, ohne auf zusätzliche Formen oder Schablonen angewiesen zu sein.
When this matters: Bei abstrakten Meeresbildern, Tischplatten mit Tiefenwirkung oder dekorativen Objekten, bei denen eine gleichmäßige, aber organische Linienführung gewünscht ist.

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Der Welleneffekt mit Wave-Pro ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich synthetische Harze durch gezielte Techniken und Additive über die Grundeigenschaften hinaus verändern lassen. Mehr zu verwandten Methoden findest du in den fortgeschrittenen Techniken zur Verbesserung der Eigenschaften synthetischer Harze.
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