Welche Körnung eignet sich zum Schleifen von Harz?
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Quick answer
Die geeignete Startkörnung zum Schleifen von Harz liegt bei P120. Mit dieser Körnung werden Unebenheiten, Grate oder grobe Übergänge zuverlässig abgetragen. Danach folgen mehrere Zwischenschritte in aufsteigender Körnung, zum Beispiel P240, P320 und P400, bevor feinere Körnungen wie P800 bis P1500 die Oberfläche glätten. Für glänzende Ergebnisse kann anschließend mit feineren Körnungen oder einer Polierpaste weitergearbeitet werden. Entscheidend ist, die Körnung nicht zu überspringen, um tiefe Schleifspuren zu vermeiden.


Viele Harzprojekte wirken erst nach dem richtigen Schliff hochwertig. Wer beim ersten Arbeitsschritt zu fein startet, verliert Zeit, weil grobe Fehler kaum verschwinden. Mit einer klaren Körnungsfolge lässt sich der Aufwand dagegen gut planen – vom ersten Abtrag bis zum gleichmäßigen Finish.
Warum P120 als Startkörnung sinnvoll ist
P120 ist grob genug, um nach dem Gießen entstandene Unebenheiten, Randüberstände oder leichte Formfehler abzutragen. Gleichzeitig ist die Körnung nicht so aggressiv, dass sie tiefe Riefen hinterlässt, die sich später nur schwer entfernen lassen.
Für gröbere Fehlstellen kann in Einzelfällen auch etwas gröber begonnen werden, aber P120 ist für viele Harzoberflächen ein guter Kompromiss. Ein passendes Startset ist das SCHLEIFSET FÜR HARZKREATIONEN mit ABRANET-Scheiben von P120 bis P400.


Die Körnungsfolge bis P1500 und feiner
Nach dem Start mit P120 wird die Körnung Schritt für Schritt erhöht. Ein üblicher Weg ist P120, P240, P320, P400 und anschließend P800, P1000, P1200 und P1500. Zwischen den einzelnen Schritten sollte die Oberfläche jeweils abgewaschen oder abgesaugt werden, damit lose Partikel keine neuen Kratzer verursachen.
- P120 – grober Schliff, erste Unebenheiten entfernen
- P240 – Spuren der groben Körnung ausgleichen
- P320 bis P400 – Fläche weiter glätten
- P800 bis P1500 – satinierte bis feine Oberfläche vorbereiten
Für matte oder satinierte Oberflächen kann P1500 bereits ausreichen. Wer Hochglanz möchte, arbeitet danach mit feineren Körnungen oder einer Polierpaste weiter.
Wann die Körnungsfolge besonders wichtig wird
Die schrittweise Erhöhung der Körnung ist vor allem bei transparenten oder dunklen Harzflächen entscheidend. Hier werden Schleifspuren und Mikrokratzer deutlich sichtbar, wenn ein grober Schritt übersprungen wurde. Auch bei Tischplatten oder stark beanspruchten Oberflächen lohnt sich eine sorgfältige Folge, weil das spätere Licht- und Pflegebild gleichmäßiger wirkt.
Bei kleinen Kanten oder schwer zugänglichen Stellen hilft es, die gleiche Körnungsfolge von Hand oder mit kleineren Pads fortzuführen, statt direkt zu feiner Körnung zu wechseln.

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Eine saubere Körnungsfolge ist ein zentraler Bestandteil beim Harz gießen und finishen. Wer von P120 bis P1500 oder feiner systematisch arbeitet, erhält deutlich gleichmäßigere Oberflächen und spart sich spätere Nacharbeit.
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