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Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?

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Quick answer

Harzoberflächen werden in drei Schleifstufen bearbeitet: Grobschliff bis Körnung 320, Satinierung bis Körnung 1500 und Hochglanzfinish bis Körnung 4000. Der Grobschliff formt und egalisiert, die Satinierung erzeugt ein mattes, gleichmäßiges Bild, und die feinsten Körnungen bereiten den letzten Glanz vor. Entscheidend ist, die Körnungen lückenlos aufzubauen, damit jede Stufe die Spuren der vorherigen entfernt.

Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?
Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?

Diese Einteilung ist eine bewährte Orientierung für die Werkstatt. Gerade bei transparentem Epoxidharz werden Riefen erst im Gegenlicht sichtbar – eine saubere Körnungsabfolge hilft, solche Fehler vor dem Polieren zu erkennen und zu beseitigen.

Die drei Körnungsstufen für Harzoberflächen

Die Wahl der Körnung richtet sich nach dem gewünschten Ergebnis. Der Grobschliff bis Körnung 320 dient der Formgebung und entfernt Grate, Gießränder oder Unebenheiten. Danach folgt die Satinierung bis Körnung 1500, die eine matte, gleichmäßige Oberfläche erzeugt. Für ein Hochglanzfinish wird bis Körnung 4000 geschliffen, bevor optional poliert wird.

  • Bis 320: Formgebung, Grobschliff, Entfernen von Unebenheiten
  • Bis 1500: Satinierung, feine Kratzer reduzieren, matte Oberfläche
  • Bis 4000: Vorbereitung für Hochglanz und Politur

Ein abgestuftes Schleif- und Polierpapier deckt diese Bereiche in einzelnen Serien ab.

Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?
Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?

Schleifabfolge praktisch umsetzen

Die Körnungsangaben sind Richtwerte. Je nach Harzhärte, Werkzeug und vorhandener Oberfläche kann der Einstieg etwas gröber oder feiner ausfallen. Wichtig ist, die Körnungsstufen lückenlos aufzubauen und nicht von einer sehr groben direkt auf eine sehr feine Körnung zu springen.

Arbeiten Sie bei jedem Wechsel mit leichtem, gleichmäßigem Druck. Entfernen Sie zwischen den Stufen Schleifstaub und Reste, damit keine gröberen Partikel die feinere Oberfläche zerkratzen. Bei transparenten Harzflächen lohnt es sich, zwischendurch gegen das Licht zu prüfen, ob noch Riefen sichtbar sind.

Wann die Körnungswahl besonders wichtig ist

Die passende Körnung ist vor allem dann entscheidend, wenn die Oberfläche später stark sichtbar ist – etwa bei Tischplatten, Deko-Objekten oder glänzenden Kanten. Wer zu früh zu fein schleift, sieht oft noch Bearbeitungsspuren aus dem Grobschliff. Wer zu lange grob bleibt, erzeugt unnötig tiefe Kratzer, die sich nur mühsam entfernen lassen.

Für matte oder satinierte Oberflächen kann die Bearbeitung bereits bei Körnung 1500 enden. Für Hochglanz lohnt sich der Aufbau bis 4000, da die Politur auf einer gleichmäßig feinen Fläche deutlich besser wirkt.

Welche Körnung eignet sich für Schleifen und Polieren von Harz?

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Eine klare Körnungsabfolge gehört zur soliden Vorbereitung, wenn Sie Harzoberflächen professionell bearbeiten möchten. Mehr zur passenden Einrichtung und zu weiteren Werkzeugen finden Sie in unserem Ratgeber Bereich und Werkzeuge vorbereiten.

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