Farbpasten-Dosierung für Schattierungseffekte in Epoxidharz
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Quick answer
Die empfohlene Einsatzmenge von Farbpasten für Schattierungseffekte liegt zwischen 1 % und 5 % bezogen auf das Harzgewicht. Ein Anteil von 1 % erzeugt einen halbtransparenten, lasierenden Farbverlauf, während bis zu 5 % eine intensive, weitgehend deckende Farbwirkung ermöglichen. Metallic-Pigmente benötigen oft nur wenige Prozent, um sichtbare Glanz- und Tiefeneffekte zu erzeugen. Die Dosierung beeinflusst Transparenz, Farbintensität und Aushärtung.


Wer mit Epoxidharz arbeitet, kennt das: Schon kleine Abweichungen bei der Farbpaste verändern die spätere Tiefenwirkung deutlich. Die folgenden Richtwerte helfen, Schattierungen gezielt zu steuern, ohne die Harzeigenschaften unnötig zu beeinflussen.
Dosierungsbereiche und ihre Wirkung
Für Schattierungseffekte sind die Einsatzmengen nicht starr, sondern ein gestalterisches Werkzeug. Mit etwa 1 % Farbpaste, bezogen auf das Harzgewicht, entsteht ein halbtransparenter Farbschleier, der Licht durchlässt und Tiefe erzeugt. Bei 3 bis 5 % wird die Farbe deutlich kräftiger und deckt stärker, bleibt aber in der Regel gut verarbeitbar.
- 1 % – halbtransparent, lasierend, für weiche Übergänge
- 2–3 % – mittlere Deckkraft, sichtbare Farbtiefe
- Bis 5 % – intensive, weitgehend deckende Farbwirkung
Für feine Farbverläufe eignet sich das Colorfun Deluxe Farbpasten-Set, da sich die Pasten gut in kleinen Mengen abmessen lassen.


Praktische Dosierung für gleichmäßige Schattierungen
Eine exakte Dosierung beginnt mit einer kleinen Testmenge. Besonders bei neuen Farbtönen oder Mischungen empfiehlt es sich, zunächst 1 % anzurühren und die Wirkung nach dem Aushärten zu prüfen. Danach kann die Zugabe schrittweise erhöht werden.
- Farbpaste immer in die Harzkomponente einrühren, bevor der Härter zugegeben wird – so verteilt sich das Pigment homogener.
- Für Schattierungen mehrere Becher mit unterschiedlichen Konzentrationen vorbereiten und im noch flüssigen Zustand sachte ineinanderlaufen lassen.
- Metallic-Pigmente sparsam dosieren, oft reichen wenige Prozent für sichtbare Glanzeffekte.
Wann die Dosierung besonders wichtig ist
Die richtige Einsatzmenge entscheidet vor allem dann über das Ergebnis, wenn Transparenz erhalten bleiben soll. Bei dünnen Schichten, Schmuck oder River-Table-Projekten kann bereits 1 % zu viel Farbe die Tiefenwirkung reduzieren. Bei flächigen Beschichtungen darf die Dosierung etwas höher liegen, sollte aber die empfohlene Obergrenze nicht überschreiten, um die Harzeigenschaften nicht zu beeinträchtigen.

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Wer die Wirkung der Farbpasten gezielt steuert, kann in Epoxidharzprojekten deutlich feinere Schattierungen erzielen. Die hier genannten Einsatzmengen sind ein guter Ausgangspunkt für fortgeschrittene Methoden und individuelle Farbverläufe.
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