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Was ist ein Drainageboden?

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Ein Drainageboden ist eine wasserdurchlässige Oberfläche, die Regenwasser durch den Belag hindurch abfließen lässt, statt es auf der Fläche zu stauen. Dadurch werden Wasseransammlungen vermieden und das Risiko von Überschwemmungen bei starkem Regen reduziert. Typische Einsatzorte sind Einfahrten, Gärten, Terrassen, Wege, Parkplätze und andere private oder öffentliche Außenbereiche.

Was ist ein Drainageboden?
Was ist ein Drainageboden?

Die Idee dahinter ist einfach: Der Belag bleibt begehbar oder befahrbar, während Wasser kontrolliert versickern kann. Gerade auf Flächen, die sonst zu Pfützenbildung neigen, bietet ein Drainageboden praktische Vorteile.

So funktioniert ein Drainageboden

Bei einem Drainageboden wird das Oberflächenmaterial so aufgebaut, dass Wasser durch Hohlräume zwischen den Körnern oder durch eine offenporige Struktur nach unten abfließen kann. Anders als bei einer geschlossenen Betonplatte bleibt der Untergrund dadurch nicht dauerhaft versiegelt.

Häufig kommen dabei Kies, Splitt oder vergleichbare Zuschlagstoffe zum Einsatz. In stabilisierter Form werden diese mit einem Bindemittel verbunden, das den Belag an Ort und Stelle hält, ohne die Wasserdurchlässigkeit vollständig zu verschließen.

Was ist ein Drainageboden?
Was ist ein Drainageboden?

Typische Einsatzbereiche

Drainageböden eignen sich für viele Außenflächen, bei denen Wasser gut abgeführt werden soll. Dazu zählen:

  • Einfahrten und Stellplätze
  • Gartenwege und Terrassen
  • Parkplätze und öffentliche Plätze
  • Bereiche mit verdichteten oder bereits versiegelten Untergründen nach vorheriger Beratung

Für die Umsetzung im eigenen Projekt kann ein Komplett-Kit für Drainageboden aus Kies und Harz eine praktische Orientierung sein, weil die wichtigsten Materialien bereits aufeinander abgestimmt sind.

Wann ein Drainageboden besonders sinnvoll ist

Ein Drainageboden ist besonders dort sinnvoll, wo nach Regen Wasser stehen bleibt oder wo Niederschlagswasser möglichst direkt versickern soll. Vor der Verlegung sollte der Untergrund tragfähig und passend vorbereitet sein; bei größeren Flächen oder befahrbaren Bereichen lohnt sich eine sorgfältige Planung der Belagsstärke.

Für befahrbare Flächen wird bei stabilisierten Kiesbelägen häufig eine Mindeststärke von 2 cm empfohlen, um die nötige Stabilität zu erreichen. Wer den Aufbau selbst übernimmt, sollte die Mischverhältnisse einhalten; bei größeren Mengen ist ein Betonmischer hilfreich.

Was ist ein Drainageboden?

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