Warum Farbpasten und Pigmente nicht mit Polyurethanharz gemischt werden sollten
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Quick answer
Farbpasten und Pigmente für Epoxidharz sind speziell formulierte Konzentrate, die sich in transparenten Epoxid- und teils Acrylharzen gleichmäßig verteilen. Ihre chemische Zusammensetzung ist nicht für Polyurethanharz ausgelegt. Werden solche Farbpasten oder Pigmente in Polyurethanharz eingerührt, können Farbverlauf, Aushärtung, Haftung und Endfestigkeit beeinträchtigt werden. Deshalb empfehlen Hersteller, ausschließlich kompatible Farbmittel für das jeweilige Harzsystem zu verwenden und Polyurethanharz nicht mit Epoxid-Farbpasten einzufärben.


Wenn du mit Polyurethanharz arbeitest, kann das schnelle Mischen mit einer Epoxid-Farbpaste verlockend sein – das Ergebnis kann jedoch fleckig, klebrig oder weniger belastbar werden. Hier erfährst du, worauf du achten solltest.
Warum Epoxid-Farbpasten und Pigmente nicht passen
Farbpasten und Pigmente für Epoxidharz sind auf die spezifische Chemie von Epoxid- und teilweise Acrylharzen abgestimmt. Polyurethanharz härtet nach einem anderen Mechanismus aus. Werden die Produkte trotzdem kombiniert, kann die Farbverteilung ungleichmäßig werden; außerdem können Haftung und Aushärtung leiden.
- Epoxid-Farbpasten sind für transparentes Epoxidharz und teils Acrylharz vorgesehen.
- Polyurethanharz benötigt separat geprüfte Farbmittel.
- Typische Folgen: schlechtere Haftung, unvollständige Aushärtung, Flecken oder Schlieren.


So wählst du das richtige Farbmittel
Prüfe vor dem Einfärben immer die Herstellerangabe zur Harzkompatibilität. Für transparentes Epoxidharz sind zum Beispiel die Colorfun Deluxe Farbpasten geeignet. Für Polyurethanharz solltest du dagegen nur Farbmittel verwenden, die ausdrücklich für Polyurethan freigegeben sind.
- Bei Epoxidharz: Farbpaste sorgfältig in Komponente A einrühren, dann Härter zugeben.
- Dosierung beachten: oft 1–5 % für halbtransparente bis deckende Effekte; nicht überdosieren.
- Reste nicht zwischen Harzsystemen mischen; separate Werkzeuge verwenden.
Wann das wichtig ist
Besonders relevant wird die Trennung, wenn du in deiner Werkstatt sowohl Epoxid- als auch Polyurethanprojekte umsetzt, etwa Möbelbeschichtungen, Formen oder Schutzüberzüge. Ein Verwechslungsfehler kann teures Material unbrauchbar machen oder die Oberfläche später schwächen. Wer häufig zwischen Systemen wechselt, sollte Farbpasten und Pigmente klar beschriften und getrennt lagern.

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Für fortgeschrittene Schattierungen in Epoxidharz ist die Wahl kompatibler Farbpasten die Grundlage. Weitere Techniken zum Mischen und Schattieren findest du im Ratgeber zu fortgeschrittenen Methoden für einzigartige Schattierungen in Epoxidharz.
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