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Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede

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Wasserbasierte Resin-Bodenbeschichtungen sind lösemittelarme oder lösemittelfreie Systeme, die sich von lösemittelbasierten Varianten vor allem durch geringere Geruchsbelastung, bessere Umweltverträglichkeit und eine höhere Atmungsaktivität unterscheiden. Diese Eigenschaften machen sie besonders für Untergründe ohne Dampfsperre interessant, weil Feuchtigkeit aus dem Untergrund kontrolliert entweichen kann. Die Verarbeitung erfolgt mit Wasser als Verdünnung, wodurch die Reinigung der Werkzeuge einfacher ist und die Raumluft weniger belastet wird.

Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede
Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede

Wer zwischen wasser- und lösemittelbasierten Beschichtungen wählt, sollte nicht nur Preis und Optik berücksichtigen. Entscheidend sind vor allem Untergrund, Nutzung und Raumklima – besonders bei Renovierungen in bewohnten Räumen oder bei Betonböden ohne Dampfbremse zeigt die wasserbasierte Variante ihre praktischen Stärken.

Geruch, Raumluft und Reinigung

Lösemittelbasierte Beschichtungen geben während der Verarbeitung und Trocknung organische Lösemittel an die Raumluft ab. Wasserbasierte Systeme setzen überwiegend Wasser frei und sind dadurch deutlich geruchsärmer. Das ist vor allem in bewohnten Räumen, Büros oder Verkaufsflächen ein Vorteil, weil die Fläche schneller wieder genutzt werden kann.

Ein weiterer praktischer Unterschied liegt in der Werkzeugreinigung: Viele wasserbasierte Produkte lassen sich mit Wasser reinigen. Produkte wie EasyFloor sind für die Verarbeitung in zwei Schichten ausgelegt und eignen sich für Renovierungen, bei denen lange Geruchsbelastung unerwünscht ist.

Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede
Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede

Atmungsaktivität und Untergrundfeuchte

Bei Böden ohne Dampfsperre kann Feuchtigkeit aus dem Untergrund aufsteigen. Wasserbasierte Beschichtungen mit atmungsaktiver Formulierung lassen diesen Feuchtigkeitsaustausch eher zu als dichte lösemittelbasierte Schichten. Dadurch verringert sich das Risiko, dass Feuchtigkeit unter der Oberfläche eingeschlossen wird und später zu Abplatzungen oder Haftungsproblemen führt.

Eine geeignete Grundierung unterstützt die Haftung auf mineralischen Untergründen zusätzlich. SEAL PRO ist eine wasserbasierte Epoxid-Grundierung, die tief in Beton oder Estrich eindringt und den Untergrund für die nachfolgende Beschichtung stabilisiert.

Wann wasserbasierte Systeme sinnvoll sind

Die Entscheidung hängt nicht nur vom Geruch ab, sondern auch vom Untergrund und der vorgesehenen Nutzung.

  • Böden ohne Dampfsperre: Wenn Feuchtigkeit entweichen muss, sind atmungsaktive Systeme meist die passende Wahl.
  • Bewohnte oder genutzte Räume: Geringe Geruchsbelastung verkürzt Unterbrechungen im Alltag.
  • Renovierung statt Abriss: Wasserbasierte Produkte wie ResinCem lassen sich auf bestehenden Fliesen, Beton oder Holz anwenden, ohne den alten Boden vollständig entfernen zu müssen.

Für stark chemisch belastete Industrieflächen oder besondere Spezialanforderungen kann eine lösemittelbasierte Beschichtung weiterhin ihre Berechtigung haben. Die Materialwahl sollte deshalb immer auf den konkreten Untergrund abgestimmt werden.

Wasserbasierte vs. lösemittelbasierte Bodenbeschichtung: Die Unterschiede

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Wasserbasierte Beschichtungen überzeugen vor allem durch ihre Kombination aus geringerer Geruchsbelastung, einfacherer Reinigung und Atmungsaktivität. Wer diese Eigenschaften für sein Projekt nutzen möchte, findet weitere Informationen im Überblick zu den Vorteilen wasserbasierter Resin-Bodenbeschichtungen.

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