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Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe

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Poröse und nicht saugende Untergründe werden vor dem Auftrag selbstnivellierender Harze unterschiedlich vorbereitet. Poröse Böden wie Beton oder Zement benötigen tief eindringende Grundierungen, die den Untergrund verfestigen und die Saugfähigkeit regulieren. Nicht saugende Flächen wie Fliesen, Feinsteinzeug oder glasierte Beläge erfordern dagegen spezielle Haftvermittler-Systeme, da herkömmliche Tiefengrundierungen dort keine ausreichende Verbindung aufbauen. Die Auswahl der richtigen Vorbehandlung entscheidet darüber, ob die spätere Harzbeschichtung dauerhaft haftet und gleichmäßig verläuft.

Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe
Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe

Die Wahl der richtigen Vorbehandlung hängt also nicht vom Harz, sondern vom Untergrund ab. Wer den Unterschied kennt, spart Zeit, Material und verhindert spätere Haftungsprobleme. Im Folgenden zeigen wir, worauf es bei den beiden wichtigsten Untergrundarten ankommt.

Poröse Untergründe: Tief eindringende Grundierung

Beton, Zementestrich, Putz und andere saugende mineralische Flächen nehmen Flüssigkeit schnell auf. Ohne Vorbehandlung würde ein selbstnivellierendes Harz zu stark in den Untergrund eindringen, ungleichmäßig aushärten oder später Haftungsverluste zeigen. Deshalb kommt hier eine tief eindringende Grundierung zum Einsatz, die die Poren schließt, den Untergrund verfestigt und Staub bindet.

Für solche Flächen eignet sich eine wasserdispergierte Epoxid-Grundierung wie SEAL PRO – Grundierung für Epoxidbeschichtungen. Sie dringt tief ein und ist mit allen Harzsystemen überstreichbar. Nach dem Trocknen entsteht eine gleichmäßige Basis, auf der das Harz sicher haftet.

Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe
Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe

Nicht saugende Flächen: Haftvermittler statt Tiefengrund

Fliesen, Feinsteinzeug, Keramik und glasierte Beläge haben eine dichte, oft glatte Oberfläche. Eine klassische Tiefengrundierung kann dort nicht eindringen und würde keine ausreichende Verbindung herstellen. Stattdessen ist ein spezieller Haftvermittler nötig, der auf der Oberfläche haftet und als Haftbrücke für die Harzbeschichtung dient.

Ein einkomponentiger Primer wie MONO PRO – Primer für Fliesen und Keramik ist genau für diese schwierigen Untergründe entwickelt. Er verändert weder Farbe noch Optik und sorgt für eine dauerhafte Verbindung.

Wann die Untergrundart wirklich zählt

Die Untergrundart bestimmt, ob eine Grundierung überhaupt haften kann und welche Produktkategorie Sie wählen müssen. Ein einfacher Wassertropfen-Test hilft bei der Einschätzung: Zieht das Wasser innerhalb weniger Sekunden ein, handelt es sich um einen saugenden Untergrund. Bleibt der Tropfen stehen oder perlt ab, ist die Fläche nicht saugend und benötigt einen Haftvermittler.

Bei gemischten Flächen oder Renovierungen kann ein abgestimmtes Komplettset für Harzböden sinnvoll sein, weil es Primer und Beschichtung bereits aufeinander abstimmt. So vermeiden Sie Fehlkäufe und stellen sicher, dass alle Komponenten zusammenpassen.

Unterschiede bei der Vorbereitung verschiedener Untergründe

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Die richtige Oberflächenvorbereitung ist die Basis für ein gleichmäßiges und langlebiges Ergebnis mit selbstnivellierenden Harzen. Weitere Hinweise zur Vorbereitung, Reinigung und zu geeigneten Grundierungen finden Sie in unserem Ratgeber zur Oberflächenvorbereitung vor dem Auftrag von selbstnivellierenden Harzen.

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