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Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz

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Quick answer

Farbpasten und Metallic-Pigmente erfüllen im Epoxidharz verschiedene Aufgaben. Farbpasten färben die Harzmasse durch und bestimmen den Grundton, während Metallic-Pigmente vor allem Akzente setzen, Reflexionen erzeugen und besondere Glanz- oder Lichteffekte ins Harz bringen. Beide Materialien lassen sich kombinieren: Die Farbpaste liefert eine stabile Basisfarbe, metallische Partikel sorgen für Tiefe und Bewegung. Wer eine gleichmäßige, deckende oder halbtransparente Einfärbung möchte, arbeitet primär mit Farbpaste; wer metallischen Glanz sucht, dosiert gezielt Pigmente.

Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz
Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz

Gerade bei fortgeschrittenen Epoxidharz-Projekten hilft die getrennte Betrachtung beider Farbmittel, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Während sich Pasten gut für klare Flächen eignen, bringen Pigmente erst dann einen Mehrwert, wenn der Effekt sichtbar werden soll.

Farbpasten: Basis für Grundton und Deckkraft

Farbpasten färben das Harz ein und sorgen für eine gleichmäßige Grundfarbe. Sie sind für transparente Epoxidharze gedacht und nicht für Polyurethanharze von Resin Pro geeignet. Je nach Dosierung lassen sich halbtransparente oder deckende Ergebnisse erzielen; übliche Empfehlungen reichen von etwa 1 % bis maximal 5 %. Mehrere Töne können gemischt werden, etwa Rot und Weiß zu Rosa.

Ein passendes Produkt ist das „Colorfun Deluxe“ Farbpasten-Set, das mehrere Farbtöne für eigene Mischungen bereitstellt.

Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz
Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz

Metallic-Pigmente: Akzente und Lichtreflexe

Metallic-Pigmente funktionieren anders als Farbpasten: Sie färben nicht unbedingt die gesamte Harzmasse gleichmäßig durch, sondern bringen metallische Partikel ein, die Licht reflektieren und besondere Glanzeffekte erzeugen. Dadurch eignen sie sich vor allem für Akzente, Schlieren oder eine lebendige Tiefenwirkung in klarem oder leicht getöntem Epoxidharz.

In der Praxis entsteht der typische Metallic-Look oft erst durch die Kombination mit einer helleren oder transparenten Harzbasis. Wichtig: Die Effekte werden stärker, wenn das Material während der Verarbeitung in Bewegung bleibt und die Partikel sich ausrichten können.

Wann die Unterscheidung wichtig wird

Die Entscheidung zwischen Farbpaste und Metallic-Pigment hängt vom gewünschten Ergebnis ab. Eine ruhige, gleichmäßige Farbfläche gelingt meist besser mit Farbpaste. Ein metallischer Blickfang oder eine unregelmäßige, tiefere Schattierung spricht eher für Pigmente.

  • Starte bei Farbpasten mit einer kleinen Menge und nähere dich dem gewünschten Farbton schrittweise an.
  • Halte die maximale Pastendosierung im Rahmen der Herstellerangaben, um die Harzeigenschaften nicht unnötig zu verändern.
  • Mische beide Farbmittel erst nach einem kleinen Testansatz, wenn du Farbton und Effekt kombinieren möchtest.
Farbpasten vs. Metallic-Pigmente: Unterschiede im Harz

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Wer mit Farbpasten und Metallic-Pigmenten getrennt umgehen kann, hat mehr Kontrolle über die fertige Optik. In vielen fortgeschrittenen Projekten ergänzen sich beide Mittel: Die Paste liefert den Grundton, das Pigment den metallischen Akzent. So entstehen einzigartige Schattierungen im Epoxidharz, die sich mit nur einer Methode kaum erreichen lassen.

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