Wie bereite ich die Wand für Harzbeschichtungen vor?
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Quick answer
Eine tragfähige, staub- und fettfreie Wandoberfläche ist die Grundlage für eine dauerhaft haltbare Epoxidharzbeschichtung. Lose Teile, Staubablagerungen und Fettfilme verhindern eine zuverlässige Haftung und können spätere Ablösungen begünstigen. Vor dem Auftrag wird der Untergrund mechanisch gereinigt und getrocknet. Für mineralische Flächen wie Beton oder Zementputz verbessert eine geeignete Epoxidgrundierung wie SEAL PRO die Haftung und verfestigt die Oberfläche. So entsteht eine gleichmäßige Basis für dekorative oder schützende Harzbeschichtungen im Innenbereich.


Gerade bei Innenwänden wird die Vorbereitung oft unterschätzt. Dabei entscheidet sie darüber, ob die spätere Beschichtung glatt verläuft, gut haftet und dauerhaft schön bleibt. Mit wenigen Handgriffen lassen sich typische Fehler vermeiden.
Untergrund prüfen und reinigen
Die Wand muss stabil, trocken und frei von Trennstoffen sein. Klopfen Sie lose oder hohle Putzstellen ab und schleifen Sie glatte, dichte Flächen leicht an, damit das Harz mechanisch haften kann. Anschließend werden Staub, Fettreste und alte Farbreste gründlich entfernt.
- Tragfähigkeit prüfen: bröselnde oder sandende Flächen vorab verfestigen.
- Sauberkeit herstellen: absaugen, trocken wischen und fettige Bereiche entfetten.
- Trocknung abwarten: feuchte Wände erst nach vollständiger Austrocknung beschichten.


Grundierung als Haftbrücke nutzen
Auf mineralischen Untergründen wie Beton oder Zementputz empfiehlt sich eine spezielle Epoxidgrundierung. Sie dringt in die Oberfläche ein, bindet Staub und verbessert die Haftung der nachfolgenden Schicht. Für diesen Zweck eignet sich SEAL PRO, eine wasserdispergierte Grundierung, die mit verschiedenen Harzsystemen überstrichen werden kann.
Nicht mineralische oder stark ölhaltige Flächen benötigen in der Regel eine andere Untergrundbehandlung. Prüfen Sie daher vorab, welcher Primer zum vorhandenen Wandaufbau passt.
Wann diese Vorbereitung besonders wichtig ist
Besonders sorgfältig sollten Sie arbeiten, wenn die Wand alt, stark saugend oder bereits mehrfach beschichtet wurde. Auch in Küchen, Bädern oder anderen feuchtebelasteten Räumen lohnt sich eine gründliche Vorbereitung, weil Fett- und Feuchtigkeitsreste die Haftung beeinträchtigen können.
Bei neuen, sehr glatten Betonflächen hilft ein Primer, die Oberfläche zu schließen und ein gleichmäßiges Verlaufen der Beschichtung zu unterstützen.

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Eine saubere Haftbasis ist der erste Schritt für alle fortgeschrittenen Applikationstechniken an Innenwänden. Wer die Wand gründlich vorbereitet, schafft die Voraussetzung für gleichmäßige Verläufe, transparente Effekte und langlebige Schutzschichten – unabhängig davon, ob anschließend mit Vertical Glass oder einem anderen Harzsystem gearbeitet wird.
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