Selbstnivellierende und UV-beständige Bodenbeschichtung
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Quick answer
Eine selbstnivellierende und UV-beständige Bodenbeschichtung ist ein zweikomponentiges Epoxidharzsystem, das sich nach dem Auftragen weitgehend selbst glättet und zu einer nahtlosen, widerstandsfähigen Fläche aushärtet. Sie eignet sich für Betonböden, Fliesen sowie unebene oder beschädigte Untergründe, die ohne aufwendigen Rückbau erneuert werden sollen. Durch die UV-Beständigkeit bleibt die Oberfläche bei Lichteinfall optisch stabiler und kann je nach System in glänzender, satinierter oder matter Ausführung gestaltet werden.


Für den DIY-Bereich bedeutet das: Statt den alten Bodenbelag vollständig zu entfernen, wird der vorhandene Untergrund vorbereitet, grundiert und anschließend mit einem selbstverlaufenden Harz beschichtet. Das Ergebnis ist eine fugenlose Fläche, die sich optisch glatt oder dezent strukturiert an moderne Wohnräume anpassen lässt.
Geeignete Untergründe und Vorbereitung
Die Beschichtung haftet auf tragfähigen, sauberen und trockenen Flächen. Dazu zählen vor allem Betonböden, keramische Fliesen sowie unebene oder bereits beschädigte Bereiche, die vorab gespachtelt und geschliffen werden können. Wichtig ist eine gründliche Reinigung und das Auftragen des mitgelieferten Primers, damit das Harz später gleichmäßig anzieht.
Für die DIY-Anwendung eignet sich das Komplettset für Harzböden, da es Primer, Harz, Pulveradditive, Schutzbeschichtung und Pigmente bereits kombiniert.


Verarbeitung: Selbstnivellierend auftragen
Nach dem Grundieren wird das Harz im angegebenen Zweikomponenten-Mischverhältnis angerührt. Anschließend wird es mit einem Rakel oder Spachtel auf der Fläche verteilt. Durch die selbstnivellierenden Eigenschaften zieht sich das Material weitgehend von selbst glatt; eine Stachelwalze hilft zusätzlich, eingeschlossene Luftblasen an die Oberfläche zu führen und zu entfernen.
Die Verarbeitung sollte zügig, aber kontrolliert erfolgen. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die jeweilige Topfzeit beeinflussen, wie gut das Harz verläuft und wie gleichmäßig die spätere Oberfläche wird.
Wann UV-Beständigkeit den Unterschied macht
UV-Beständigkeit ist besonders in Räumen mit großen Fensterfronten, Wintergärten oder anderen lichtreichen Bereichen relevant. Sie hilft, farbliche Veränderungen und ein vorzeitiges Vergilben der Beschichtung zu reduzieren, auch wenn eine regelmäßige Pflege und gegebenenfalls eine Schutzversiegelung die Lebensdauer zusätzlich unterstützen.
Gleichzeitig kann die Optik bewusst gewählt werden: glänzende Flächen reflektieren Licht intensiver, während satinierte und matte Varianten Unregelmäßigkeiten optisch weicher erscheinen lassen.

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Wer den glatten, selbstverlaufenden Look bevorzugt, findet mit einem Harzboden-System eine praktikable Lösung für Renovierung und Neugestaltung. Soll die Fläche dagegen sichtbar gespachtelt und eher mineralisch wirken, ist der ResinCem – Dekorativer Mikrozement für Böden und Wände eine passende Alternative innerhalb der Microcement DIY Spachteloptik.
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