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Schutz und Haftverbesserung für mineralische Untergründe

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Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich und Zementoberflächen werden mit einer wasserdispergierten Epoxidgrundierung stabilisiert, staubgebunden und für nachfolgende Harzbeschichtungen vorbereitet. Die Grundierung dringt in die Poren ein, reduziert Staubbildung und verbessert die Haftung aller später aufgetragenen Harzsysteme. Sie eignet sich insbesondere dort, wo saugfähige oder leicht sandende Flächen eine dauerhafte Beschichtung erhalten sollen. Nach der Trocknung bleibt der Untergrund überstreichbar und bereit für Epoxidharz, Polyurethan oder andere kompatible Systeme.

Schutz und Haftverbesserung für mineralische Untergründe
Schutz und Haftverbesserung für mineralische Untergründe

Wer eine Beschichtung plant, sollte den Zustand des Bodens zuerst prüfen. Gerade ältere Betonflächen oder Zementestriche neigen zu Staub und ungleichmäßiger Saugfähigkeit. Eine geeignete Grundierung schafft hier eine gleichmäßige Basis und verlängert die Lebensdauer des späteren Systems.

Warum mineralische Untergründe eine Grundierung brauchen

Mineralische Flächen wie Beton oder Zementestrich sind porös und können Feuchtigkeit, Staub und Verunreinigungen unterschiedlich stark aufnehmen. Ohne Vorbehandlung kann eine nachfolgende Harzbeschichtung ungleichmäßig aushärten, Blasen bilden oder sich später ablösen. Eine passende Grundierung verschließt die Poren nicht vollständig, sondern dringt tief ein und verfestigt den Untergrund.

Gleichzeitig reduziert sie die Staubbildung an der Oberfläche und schafft eine haftfreundliche Zwischenschicht. Dadurch lassen sich nachfolgende Harzsysteme gleichmäßiger auftragen und erreichen eine zuverlässigere Verbindung zum Untergrund.

Schutz und Haftverbesserung für mineralische Untergründe
Schutz und Haftverbesserung für mineralische Untergründe

So verarbeiten Sie eine Epoxidgrundierung richtig

Für mineralische Untergründe eignet sich eine wasserdispergierte Epoxidgrundierung wie die SEAL PRO – Grundierung für Epoxidbeschichtungen. Sie lässt sich als Primer, Festiger und Staubbinder verwenden und ist mit allen nachfolgenden Harzsystemen überstreichbar. Die Grundierung ist CE-konform nach EN 1504-2.

  • Untergrund reinigen: lose Teile, Staub und Fett entfernen; der Boden sollte trocken und tragfähig sein.
  • Grundierung gleichmäßig auftragen, zum Beispiel mit Rolle oder Pinsel, und ausreichend einziehen lassen.
  • Nach dem Trocknen kann die eigentliche Harzbeschichtung aufgebaut werden; die Grundierung verbessert dabei die Haftung.

Werkzeuge lassen sich bei dieser wasserbasierten Grundierung einfach mit Wasser reinigen. Das erleichtert die Arbeit und reduziert den Reinigungsaufwand.

Wann diese Vorbereitung besonders wichtig ist

Die Maßnahme lohnt sich vor allem bei Industrie-, Gewerbe- und Wohnböden, bei denen Beton oder Zement beschichtet werden soll. Auch Arbeitsfugen mit Frischbeton profitieren von einer haftverbessernden Grundierung. Wenn ein Boden stark staubt oder bereits feine Risse zeigt, ist die Stabilisierung vor der Beschichtung besonders sinnvoll.

Wer dagegen auf nicht-mineralischen oder organischen Untergründen arbeitet, sollte prüfen, ob eine andere Vorbereitung erforderlich ist. Die Epoxidgrundierung ist speziell auf zementäre und mineralische Flächen abgestimmt.

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