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Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen

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Quick answer

Die Renovierung von Betonböden und Fliesen mit selbstnivellierenden Harzsystemen ist eine bodengleiche Sanierung, bei der der vorhandene Belag als Tragschicht erhalten bleibt. Geeignet sind Beton, Fliesen, Terrakotta und Feinsteinzeug. Nach dem Ausbessern schadhafter Stellen, Schleifen und Grundieren wird das Harz aufgetragen, entlüftet und nach etwa 24 Stunden versiegelt. So entsteht ohne Abriss eine glatte, belastbare Oberfläche, die Unebenheiten ausgleicht und den Raum dauerhaft aufwertet.

Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen
Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen

Die gute Nachricht vorweg: Sie müssen alte Fliesen oder einen unebenen Betonboden nicht herausstemmen, um eine moderne Bodenfläche zu erhalten. Wichtiger als der alte Belag ist dessen Zustand: Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Teilen sein. Mit dem passenden Harzsystem lassen sich viele Sanierungsprojekte an einem Wochenende umsetzen – vorausgesetzt, die Vorbereitung wird nicht übersprungen.

Geeignete Böden und Untergründe

Harzbasierte Renovierungssysteme eignen sich für Betonböden, Fliesen sowie Terrakotta oder Feinsteinzeug. Sie können direkt auf dem vorhandenen Belag aufgetragen werden, wenn dieser fest verankert und nicht stark gerissen oder dauerhaft durchfeuchtet ist. Bei loser Keramik, hohlliegenden Fliesen oder instabilem Untergrund sollte zuerst mechanisch stabilisiert werden.

  • Beton: nach Reinigung und gegebenenfalls Spachtelung gut geeignet
  • Fliesen: fest sitzende Platten ohne Ausbrüche sind gute Haftgründe
  • Terrakotta und Feinsteinzeug: saugfähige oder dichte Untergründe erfordern passende Primer

Für ein abgestimmtes Materialpaket von der Grundierung bis zur Versiegelung kann das Komplettset für Harzböden verwendet werden.

Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen
Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen

Arbeitsschritte von der Reparatur bis zur Versiegelung

Die Verarbeitung folgt einem klaren Ablauf, damit die Beschichtung eben und porenarm aushärtet. Zuerst werden beschädigte Stellen mit einem Reparaturmörtel wie MAGELSTIC und geeigneten Zuschlagstoffen aufgefüllt und nach dem Aushärten geschliffen.

  • Untergrund reinigen, entfetten und lose Teile entfernen
  • Schadhafte Bereiche auffüllen, schleifen und Staub absaugen
  • Primer auftragen und ablüften lassen
  • Harz und Härter im Verhältnis 2:1 mischen; bei Bedarf Farbpigmente einrühren
  • Mischung gleichmäßig verteilen und entlüften
  • Nach etwa 24 Stunden mit Polifinish versiegeln

Selbstverlaufende Zweikomponentensysteme werden oft in zwei Schichten aufgebaut: zuerst eine Grundierung mit Rolle, danach die fließfähige Deckschicht. So entsteht eine glatte Fläche, die Unebenheiten optisch deutlich reduziert.

Wann sich die Renovierung ohne Abriss lohnt

Diese Methode ist besonders interessant, wenn der alte Bodenbelag optisch unansehnlich oder uneben ist, aber grundsätzlich noch trägt. Sie spart Abbruch, Entsorgung und Neuaufbau des Untergrunds.

  • Küche, Bad oder Wohnräume mit fest verlegten Altfliesen
  • Werkstatt, Garage oder Keller mit Betonboden
  • Flächen, die schnell wieder nutzbar sein sollen
  • Renovierungen, bei denen der Höhenaufbau minimiert werden soll

Wenn der Untergrund dagegen stark beweglich ist oder Risse arbeitet, muss die Statik zuerst geklärt werden, sonst überträgt sich die Bewegung in die neue Schicht.

Renovierung von Betonböden und Fliesen mit Harzsystemen

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Die direkte Beschichtung von Beton und Fliesen zeigt einen der zentralen Vorteile moderner Harzböden: belastbare Optik ohne vollständigen Neuaufbau. Weitere Hinweise zu Langlebigkeit, Pflege und Gestaltung finden Sie im Ratgeber Vorteile von Resinen für Bodenbeläge Naici.

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