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Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen

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Pastöse Silikonkonsistenz ist eine Verarbeitungsform für Silikonkautschuk, die durch ein pastöses Silikongummi erreicht wird. Sie wird im Verhältnis 1:1 mit einem Pastenkatalysator vermischt und direkt auf das Modell aufgetragen, um eine homogene, flexible Formschicht zu erzeugen. Diese Methode eignet sich besonders für kleine Objekte mit feinen Details, Unterschnitten und unregelmäßigen Oberflächen, bei denen flüssiges Silikon ablaufen würde. Das Ergebnis ist eine detailgetreue Negativform für spätere Abgüsse mit Epoxidharz oder Polyurethan.

Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen
Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen

Gerade bei direkt auf dem Modell aufgebauten Formen zeigt sich der praktische Unterschied: Die pastöse Masse haftet besser an senkrechten Flächen und lässt sich schichtweise kontrolliert auftragen. Wer ein passendes Set sucht, findet im STARTER-KIT MIT SILIKONGUMMI IN PASTÖSER FORM eine abgestimmte Kombination aus pastösem Silikon, Epoxidharz und Polyurethanharz.

Warum pastöses Silikon direkt auf dem Modell auftragen?

Anders als dünnflüssige Silikonmassen bleibt eine pastöse Mischung nach dem Anmischen dort, wo sie aufgetragen wird. Das erleichtert das Arbeiten an senkrechten, gewölbten oder stark strukturierten Modelloberflächen, ohne dass eine aufwendige Einfassung nötig ist.

Die pastöse Schicht wird in der Regel gleichmäßig auf das Modell gestrichen oder gespachtelt. Nach dem Aushärten entsteht eine flexible Negativform, die sich auch bei leichten Hinterschneidungen gut vom Original lösen lässt.

Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen
Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen

Mischen, auftragen und aushärten

Das pastöse Silikongummi wird im Verhältnis 1:1 mit dem Pastenkatalysator vermischt, bis eine homogene Farbe entsteht. Anschließend wird die Mischung direkt auf das Modell aufgetragen. Wichtig ist eine gründliche Vermischung, da ungleichmäßig verteilter Katalysator zu unvollständiger Aushärtung führen kann.

  • Arbeiten Sie bei Temperaturen über 8–10 °C, damit die Aushärtung zuverlässig startet.
  • Tragen Sie Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille, um Haut- und Augenkontakt zu vermeiden.
  • Tragen Sie lieber mehrere dünne Schichten auf als eine dicke Schicht, um Lufteinschlüsse zu reduzieren.

Wann diese Konsistenz den Unterschied macht

Die pastöse Variante ist vor allem dann vorteilhaft, wenn das Modell nicht in einen Behälter gelegt werden kann oder wenn nur ein Teilbereich abgeformt werden soll. Auch bei der Arbeit mit größeren, stehenden Objekten oder unregelmäßigen Formen hilft die standfeste Konsistenz, Materialverlust und Nacharbeit zu reduzieren.

Wer anschließend mit Epoxidharz abgießen möchte, profitiert von einer formschlüssigen Silikonhülle, die feine Details überträgt und sich für mehrere Reproduktionen eignet.

Pastöse Silikonkonsistenz für direkte Modellanwendungen

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Die pastöse Silikonverarbeitung ist damit ein praktischer Einstieg in anspruchsvollere Abformtechniken. Weitere Hinweise zur Kombination mit Harzen und zum Aufbau komplexer Formen finden Sie im Ratgeber Fortgeschrittene Techniken für Silikon-Guss mit Epoxidharzen.

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