Optimale Haftung auf schwierigen Untergründen
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Quick answer
Eine optimale Haftung auf schwierigen Untergründen entsteht, wenn der vorhandene Belag zuerst gereinigt, angeraut oder angeschliffen und anschließend mit einem geeigneten Primer grundiert wird. Bei Microcement-Anwendungen ohne Abbruch sind besonders Fliesen, Keramik, Feinsteinzeug und andere dichte, nicht saugende Flächen kritisch, weil herkömmliche Beschichtungen dort nur unzureichend anbinden. Spezielle Haftvermittler wie MONO PRO bereiten solche Oberflächen so vor, dass nachfolgende Schichten dauerhaft halten.


Die Haftung entscheidet bei Mikrozement und dünnen Beschichtungen darüber, ob die neue Oberfläche nach Monaten noch fest sitzt. Gerade bei Renovierungen ohne Abriss sind alte Fliesen oder Feinsteinzeug oft dicht und kaum saugend – hier braucht es eine gezielte Vorbehandlung statt nur eines neuen Anstrichs.
Warum dichte Altbeläge eine besondere Vorbehandlung brauchen
Fliesen, Keramik, Feinsteinzeug und glasierte Beläge haben eine geringe bis keine Saugfähigkeit. Eine Beschichtung kann dort nur mechanisch oder über einen Haftvermittler anbinden. Wird dieser Schritt übersprungen, können Mikrozement- oder Harzschichten schlecht haften, Blasen bilden oder sich später ablösen.
Eine gründliche Reinigung und ein Anrauen der Oberfläche schaffen zusätzliche Haftflächen. Danach übernimmt ein Primer die Aufgabe, den Untergrund zu verfestigen und die Verbindung zur nächsten Schicht herzustellen.


Geeignete Systeme für die Haftung ohne Abriss
Für keramische und nicht saugende Untergründe eignet sich ein einkomponentiger Haftvermittler wie der MONO PRO – Primer für Fliesen und Keramik. Er dringt kapillar ein, reduziert die Porosität und verändert die Optik des Untergrunds nicht.
- Microcement auf Bestand: ResinCem kombiniert Latex mit zementärem Material und wird nach der Grundierung auf alten Fliesen eingesetzt.
- Selbstverlaufende Lösungen: EasyFloor haftet auf vielen Untergründen und eignet sich, wenn zusätzlich eine egalisierende Beschichtung gewünscht ist.
- Vorbehandlung bei dichten Flächen: Ein Primer sorgt dafür, dass nachfolgende Schichten sicher anbinden und sich gleichmäßig verteilen lassen.
Wann sich ein Haftvermittler besonders lohnt
Ein Primer ist vor allem dann sinnvoll, wenn der alte Bodenbelag nicht entfernt werden soll oder darf. Das betrifft Mietwohnungen, Bäder, Küchen und alle Flächen, bei denen ein Abbruch zu viel Staub, Kosten oder Bauzeit verursachen würde.
Bei stark beanspruchten Bereichen oder bei Kontakt mit Wasser sollte nach der Microcement-Schicht zusätzlich eine transparente Polyurethan-Versiegelung eingeplant werden. Sie schützt die Oberfläche und sorgt dafür, dass die Arbeit dauerhaft belastbar bleibt.

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Wer auf einem schwierigen Untergrund arbeitet, muss nicht immer abreißen: Mit der richtigen Grundierung und einem passenden System lässt sich eine dauerhafte Haftung herstellen. Weitere Hinweise zu diesen Renovierungslösungen finden Sie im Bereich Ohne Abbruch Microcement.
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