Mikrozement: Auf welchen Untergründen möglich?
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Quick answer
Mikrozement ist ein dekorativer, dünnschichtiger Beschichtungsstoff, der sich auf mehrere bestehende Untergründe im Innenbereich auftragen lässt. Typische Flächen sind keramische Beläge, Beton und Holzwerkstoffe. Bei ausreichender Tragfähigkeit kann die Beschichtung häufig ohne Abriss erfolgen. Die Haftung entsteht über eine geeignete Grundierung sowie das Zusammenspiel von zementären Anteilen und Latex. Das Ergebnis ist eine durchgehende, fugenarme Oberfläche, die Renovierungsarbeiten in bestehenden Räumen deutlich vereinfacht.


Für die Planung eines neuen Bodens oder einer Wandfläche in einem Schönheitsstudio lohnt sich der genaue Blick auf den vorhandenen Untergrund. Nicht jede Fläche ist ohne Vorbehandlung tragfähig, aber viele Bestandsflächen können mit Mikrozement deutlich schneller erneuert werden als mit klassischen Rückbauarbeiten.
Geeignete Untergründe im Überblick
Mikrozement haftet auf unterschiedlichen, bereits vorhandenen Oberflächen, sofern diese sauber, trocken und tragfähig sind. Zu den bewährten Untergründen gehören:
- Fliesen und keramische Beläge – oft direkt überarbeitbar, wenn die Fliesen fest sitzen und entspiegelt oder grundiert wurden.
- Beton und Zementestrich – klassische Untergründe, die nach Reinigung und gegebenenfalls Grundierung eine gute Basis bieten.
- Holzwerkstoffe und stabile Holzuntergründe – möglich, wenn die Fläche ausreichend verwindungssteif und vorbehandelt ist.
Ein passendes Produkt für diese Anwendungen ist ResinCem – Dekorativer Mikrozement für Böden und Wände, das laut Produktangaben direkt auf bestehenden Oberflächen wie Fliesen, Beton oder Holz ohne Abriss eingesetzt werden kann.


Untergrundprüfung und Vorbereitung
Der Zustand des Untergrunds entscheidet darüber, ob Mikrozement dauerhaft hält. Loses Material, Staub, Fett oder alte Trennschichten müssen entfernt werden. Feuchte Stellen sollten vor der Beschichtung abgeklärt werden, da eine dauerhaft feuchte oder aufsteigende Feuchtigkeit die Haftung beeinträchtigen kann.
- Flächen auf Risse, Hohlstellen und lose Fliesen prüfen.
- Untergrund gründlich reinigen und entfetten.
- Geeignete Grundierung auftragen, um die Haftung zu verbessern.
- Bei Holz auf eine stabile, schwingungsarme Unterkonstruktion achten.
Die Haftung wird bei Produkten wie ResinCem durch die Kombination von Latex und zementärem Material sowie durch die Grundierung unterstützt.
Wann dieser Aspekt besonders wichtig ist
Die Wahl des Untergrunds ist vor allem bei Renovierungen ohne Abriss entscheidend. In modernen Innenbereichen wie Schönheitsstudios lassen sich so Umbauzeiten reduzieren, wenn vorhandene Fliesen- oder Betonflächen erhalten bleiben können. Gleichzeitig fällt weniger Bauschutt an, und der laufende Betrieb wird weniger gestört.
Wer auf bestehenden Flächen arbeitet, sollte dennoch nicht auf die Vorbereitung verzichten: Erst ein sauberer, grundierter und tragfähiger Untergrund ergibt die gewünschte ruhige Optik und eine belastbare Oberfläche.

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