Kies für durchlässige Böden
Quick answer
Kies für durchlässige Böden ist eine mineralische Deckschicht, die Wasser gezielt versickern lässt und gleichzeitig eine belastbare, optisch ruhige Oberfläche schafft. Die Steinchen werden entweder als offene, lose Schüttung verwendet oder mit einem transparenten Bindemittel zu drainagefähigem Stabilkies verbunden. Für begehbare Flächen sind meist etwa 1 cm Aufbau ausreichend, während befahrbare Bereiche mindestens 2 cm erfordern. Typische Einsatzorte sind Gärten, Terrassen, Gehwege und Innenhöfe, wo Niederschlagswasser nicht auf der Fläche stehen bleiben soll.


Eigenschaften, die bei durchlässigen Böden zählen
Ein guter Kies für durchlässige Flächen bleibt auch nach Regen begehbar und verhindert Pfützenbildung. Wichtig sind eine offene Kornstruktur, saubere Steine und ein tragfähiger Untergrund.
- Wasserdurchlässigkeit: Regenwasser kann durch die Hohlräume abfließen.
- Farbauswahl: Weiß Carrara, Rot Verona, Gelb Mori und Grau Bardiglio bieten unterschiedliche Wirkung.
- Einsatzbereiche: Geeignet für Gärten, Terrassen, Gehwege und Innenhöfe.


Lose verlegen oder mit Harz stabilisieren
Kies für durchlässige Böden kann im Naturzustand ausgebracht werden. Für stabilere, fugenlose Oberflächen wird er mit einem transparenten Bindemittel gemischt. Ein Komplettkit für Drainageboden aus Kieselsteinen und Harz bündelt Kies, Primer und Bindemittel und ist sowohl für Fußgänger- als auch Fahrzeugbereiche gedacht.
Bei gebundenen Belägen kommt es auf die Schichtdicke an: Für begehbare Flächen genügen meist rund 1 cm, befahrbare Flächen sollten mindestens 2 cm erhalten.
Wann sich die Materialwahl besonders bemerkbar macht
Die Wahl des richtigen Kieses zeigt sich vor allem dort, wo Wasser nicht schnell abfließen kann oder Flächen regelmäßig betreten werden. Ein 10×10-cm-Muster aus drainagefähigem Stabilkies hilft, Textur, Festigkeit und Farbwirkung vorab zu prüfen, bevor größere Flächen verlegt werden.
Wer die Optik von innen nach außen durchziehen möchte, sollte Muster bei Tageslicht vergleichen und die Belastung der Fläche klar benennen.

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