Durchlässige Böden auf alte Pflasterungen aufbringen
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Quick answer
Durchlässige Beläge auf alten Pflasterflächen sind umsetzbar, wenn der vorhandene Unterbau tragfähig und wasserdurchlässig ist. Viele Harz-Kies-Systeme haften auf Beton, Zement oder bestehenden Belägen und bilden eine offene, drainierende Oberfläche, ohne den Bestand vollständig entfernen zu müssen. Die Eignung hängt vor allem von Rissen, Verschmutzungen und Gefälle ab; eine fachgerechte Vorbereitung entscheidet darüber, ob Regenwasser weiter versickern kann und der neue Belag dauerhaft stabil bleibt.


Wer eine alte Terrasse, einen Weg oder eine Einfahrt erneuern möchte, kann oft auf dem vorhandenen Belag aufbauen. Das spart Abbruchkosten und Zeit. Entscheidend ist, den Bestand vorab realistisch zu prüfen und die richtige Materialkombination zu wählen.
Wann die Überarbeitung alter Flächen sinnvoll ist
Das Aufbringen eines durchlässigen Harz-Kies-Belags auf eine bestehende Pflasterung ist vor allem dann sinnvoll, wenn der alte Boden stabil liegt, keine größeren Absenkungen aufweist und Wasser bereits heute gut abfließen oder versickern kann. Beton- und Zementflächen kommen als Untergrund infrage, sofern sie tragfähig sind.
- Der Untergrund darf keine losen Platten oder Brüche haben.
- Die Fläche sollte nicht dauerhaft feucht oder wassergesättigt sein.
- Ein ausreichendes Gefälle verhindert stehendes Wasser.
Im Zweifel hilft eine kleine Probefläche, um Haftung und Drainageverhalten zu beurteilen.


Vorbereitung und Materialwahl
Alte Beläge müssen zunächst gründlich gereinigt werden, damit das Harz eine tragfähige Verbindung eingehen kann. Moose, Fette und lose Partikel werden entfernt; offene Fugen oder Risse sollten vorab geschlossen werden. Bei stark beschädigten Bereichen ist eine lokale Ausbesserung nötig.
Für die Überarbeitung eignen sich Produkte, die speziell für Beton, Zement und alte Beläge formuliert sind. Das STONEDRAIN Komplett-Kit enthält Kies, Primer und Bindemittel und ist für solche Flächen vorgesehen. Alternativ lässt sich Bindemittel für Splitt mit gewähltem Kies kombinieren.
Wann sich eine Musterfläche lohnt
Bei älteren oder gemischten Untergründen lohnt sich eine kleine Testfläche, bevor die gesamte Fläche überarbeitet wird. So lassen sich Haftung, Farbwirkung und Wasserdurchlässigkeit unter realen Bedingungen prüfen.
Ein Muster aus Naturkies und transparentem Harz gibt einen guten Eindruck von der späteren Textur und Festigkeit. Gerade wenn der alte Belag unterschiedlich saugt oder Risse hatte, zeigt die Probe, ob der neue Aufbau gleichmäßig hält.

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