Matter statt glänzender Look bei Epoxidharz
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Quick answer
Ein matter statt glänzender Look bei Epoxidharz ist das Ergebnis einer gezielten Nachbearbeitung: Die ausgehärtete Harzoberfläche wird zunächst geschliffen, um den Glanz zu brechen, und anschließend mit einem Satinierungsprodukt behandelt. Entscheidend sind eine gleichmäßige Schleifbewegung, eine stufenweise Erhöhung der Körnung und der bewusste Verzicht auf eine abschließende Hochglanzpolitur. So entsteht eine seidenmatte, griffige Oberfläche, die Licht diffus reflektiert und Unregelmäßigkeiten weniger sichtbar macht.


Wer ein Epoxidharzpainting matter wirken lassen möchte, braucht nicht unbedingt ein anderes Harz. Der matte Effekt entsteht meist nach dem Aushärten durch kontrolliertes Schleifen und eine passende Satinierung. Das Ergebnis lässt sich je nach Körnung und Nachbehandlung fein steuern.
Wie der matte Effekt entsteht
Epoxidharz härtet von Natur aus glänzend aus. Um eine matte Oberfläche zu erhalten, wird der Glanz mechanisch gebrochen. Dafür eignet sich ein stufenweises Schleifen von gröberen zu feineren Körnungen. Für ein satiniertes Finish reicht es oft, die Oberfläche bis zu einer mittleren Körnung zu schleifen und anschließend gründlich zu spülen.
Ein geeignetes Startprodukt ist das POLIER- UND SCHLEIFSET. Es enthält Schleifscheiben in verschiedenen Körnungen und ermöglicht so eine kontrollierte Abstufung des Glanzgrads. Optional kann nach dem Spülen das Osmo Hartwachs-Öl Satin dünn aufgetragen werden, um die Oberfläche gleichmäßiger zu satinieren und zu schützen.


Schleifen und Satinieren in der richtigen Reihenfolge
Die Reihenfolge ist entscheidend. Beginnen Sie mit einer gröberen Körnung, etwa 360, um Unebenheiten zu entfernen, und arbeiten Sie sich dann zu feineren Körnungen vor. Für ein mattes Finish stoppen Sie bewusst vor der Hochglanzstufe: Eine Politur mit feinen Polierpasten erzeugt sonst wieder Glanz.
- Oberfläche nach jedem Schleifgang reinigen und abspülen.
- Schleifpapier oder -scheiben nicht springen lassen, sondern schrittweise wechseln.
- Für Satin-Optik den letzten Polierschritt weglassen oder nur sehr fein ausführen.
- Optional ein mattes Hartwachsöl dünn und gleichmäßig auftragen.
Wann sich eine matte Oberfläche lohnt
Ein matter Look ist vor allem dann sinnvoll, wenn Reflexionen stören oder das Kunstwerk aus verschiedenen Blickwinkeln ruhiger wirken soll. Auch kleinere Oberflächenfehler fallen bei einer satinierten Fläche oft weniger auf als auf Hochglanz. Wer den Look später ändern möchte, kann die Oberfläche erneut anschleifen und polieren.
Für die Nachbearbeitung ist eine Poliercreme wie EpoxyPolish Poliercreme nur dann notwendig, wenn der Glanz zurückgeholt werden soll. Für den matten Zustand bleibt sie im letzten Schritt einfach außen vor.

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Ob satiniert oder hochglänzend – beide Ergebnisse hängen von einer sorgfältigen Oberflächenbearbeitung ab. Wer den matten Look gezielt einsetzen möchte, findet die passenden Schleif- und Polierwerkzeuge im Bereich der fortgeschrittenen Techniken zur Oberflächenbearbeitung von Epoxidharzpaintings.
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