Mikrozement auf Fliesen, Beton und Holz: Geeignete Untergründe
Quick answer
Mikrozement eignet sich für Fliesen, Beton und Holz, sofern die Flächen sauber, tragfähig und ausreichend vorbereitet sind. Fliesen benötigen in der Regel ein Entfetten und Anschleifen, Beton muss staubfrei und trocken sein, Holz sollte nicht zu stark arbeiten. Der Belag ist dünn und gleicht Unebenheiten nicht aus. Deshalb entscheidet der Untergrund darüber, ob das Ergebnis dauerhaft haftet und rissarm bleibt. Auf diese Weise lassen sich alte Oberflächen ohne Abriss erneuern.


Die richtige Untergrundwahl spart Zeit und vermeidet spätere Ablösungen. Besonders bei bestehenden Fliesen ist Mikrozement interessant, weil ein Abriss entfällt – vorausgesetzt, die Vorbereitung stimmt.
Fliesen, Beton und Holz als Basis
Mikrozement kommt auf drei Untergründen besonders gut zurecht: Fliesen, Beton und Holz. Auf Fliesen wird die glatte Oberfläche vorher entfettet und angeschliffen, damit die dünne Schicht Halt findet. Betonflächen müssen trocken, staubfrei und frei von losen Teilen sein. Holzuntergründe brauchen einen stabilen, möglichst schwingungsarmen Aufbau. Ein passendes Produkt für solche Renovierungen ist ResinCem – Dekorativer Mikrozement für Böden und Wände.
- Fliesen: entfetten, anschleifen, Fugen prüfen
- Beton: reinigen, trocknen lassen, loses Material entfernen
- Holz: auf Stabilität prüfen, geeignete Grundierung verwenden


Vorbereitung ist die eigentliche Grundlage
Der Untergrund trägt den Belag, nicht umgekehrt. Eine gründliche Reinigung entfernt Fette, Öle und Staub. Auf glatten Fliesen ist das Anschleifen entscheidend, weil Mikrozement sonst nur mechanisch schwer haftet. Bei Beton lohnt sich ein kurzer Feuchtigkeits- und Risscheck, bei Holz eine Prüfung auf Bewegungen oder knarrende Bereiche.
Je besser der Untergrund vorbereitet ist, desto gleichmäßiger lässt sich der Zement auftragen und desto ruhiger bleibt die Oberfläche nach dem Trocknen.
Wann die Untergrundwahl besonders zählt
In Bädern, Küchen oder stark begangenen Bereichen entscheidet der Untergrund über die Alltagstauglichkeit. Glatte Fliesen im Nassbereich brauchen eine saubere, fettfreie Haftbrücke; Holz in Feuchträumen sollte entsprechend geschützt sein. Wer auf gemischten Flächen arbeitet – etwa Fliesen neben Beton – sollte Übergänge und Saugfähigkeit prüfen, damit die Oberfläche nicht ungleichmäßig abbindet.

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Wer die passenden Untergründe kennt, kann Mikrozement sicher planen. Weitere Hinweise zum Schichtaufbau und zu industriellen Flächen finden sich im Beitrag zu fortgeschrittenen Techniken zur Anwendung von Harz-Zement.
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