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Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen

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Quick answer

Die Haftung von Beschichtungen auf altem oder rissigem Kieselsteinmörtel ist dann dauerhaft möglich, wenn der Untergrund mit einer passenden Grundierung vorbehandelt und sorgfältig vorbereitet wird. Lose Bestandteile, alte Trennschichten und grobe Risse müssen entfernt oder geschlossen werden, damit das neue System eine stabile Verbindung eingehen kann. Unter diesen Voraussetzungen lassen sich vorgestellte Renovierungssysteme auch auf leicht beschädigten Flächen einsetzen, ohne den gesamten Untergrund abzutragen.

Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen
Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen

Die gute Nachricht: Alte oder rissige Kieselsteinmörtel-Untergründe müssen in vielen Fällen nicht komplett entfernt werden. Entscheidend ist, dass die Fläche tragfähig, sauber und ausreichend griffig ist. Im Folgenden zeigen wir, worauf es bei der Vorbereitung ankommt und welche Systeme sich für die Renovierung eignen.

Warum die Haftung auf alten Untergründen funktionieren kann

Kieselsteinmörtel ist oft porös und nimmt Feuchtigkeit auf, was zu Rissen oder losen Stellen führen kann. Für eine dauerhafte Verbindung kommt es weniger auf das Alter des Untergrunds an als auf seine Stabilität und Offenporigkeit. Leicht beschädigte Flächen sind daher kein grundsätzliches Hindernis, solange lose Teile entfernt und die Oberfläche anschließend grundiert wird.

  • Lose oder hohle Stellen: abklopfen und entfernen
  • Risse: je nach Tiefe auskratzen und mit geeigneter Spachtelmasse schließen
  • Alte Versiegelungen: anschleifen oder anlösen, damit die Grundierung greifen kann
Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen
Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen

Vorbereitung in vier Schritten

Die Vorbereitung ist der wichtigste Faktor für die Haftung. Beginnen Sie mit einer trockenen, gründlichen Reinigung der Fläche. Entfernen Sie anschließend lose Mörtelreste und klopfen Sie hohle Stellen ab. Danach werden Risse und Fehlstellen mit einer geeigneten Spachtelmasse gefüllt. Abschließend tragen Sie die zum System passende Grundierung auf und lassen sie nach Herstellerangabe ablüften.

  • Fläche reinigen und entstauben
  • Lose Bestandteile entfernen
  • Risse und Unebenheiten spachteln
  • Grundierung dünn und gleichmäßig auftragen

Wann die Haftungsfrage besonders wichtig wird

Die Frage nach der Haftung stellt sich vor allem dann, wenn ein alter Kieselsteinmörtel-Untergrund optisch ansprechend modernisiert werden soll, ohne ihn vollständig zu entfernen. Das ist häufig bei Sanierungen von Böden und Wänden im Innenbereich oder auf Balkonen der Fall. In solchen Situationen lohnt sich ein Renovierungssystem mit passender Grundierung, zum Beispiel ResinCem, das direkt auf bestehenden Flächen angewendet werden kann.

Haftung auf alten oder rissigen Kieselsteinmörtel-Untergründen

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Alte oder rissige Kieselsteinmörtel-Untergründe sind damit kein Ausschlusskriterium für moderne Beschichtungen. Mit der richtigen Vorbereitung und systemkonformer Grundierung lässt sich die Haftung deutlich verbessern. Weitere Grundlagen zum Umgang mit diesem Untergrund finden Sie im Themenbereich Untergrund aus Kieselsteinmörtel.

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