Glänzendes Finish für Harzoberflächen erzielen
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Quick answer
Ein glänzendes Finish auf Harzoberflächen entsteht durch eine gestufte Schleifbearbeitung mit anschließender Politur. Grobe Körnungen entfernen zunächst Unebenheiten, feinere Körnungen verfeinern die Oberfläche, und eine Poliercreme wie EpoxyPolish bringt den Glanz. Gearbeitet wird nass, mit Spülen zwischen den Schritten und abschließendem Abwischen der Restpaste. So erhalten Epoxidharz-Tische, Schmuckstücke und andere Harzobjekte eine glatte, spiegelnde Oberfläche. Für satinierte Ergebnisse wird stattdessen ein Hartwachs-Öl eingesetzt.


Die richtige Reihenfolge macht den Unterschied: Wer nach dem Aushärten eine glatte, glänzende Oberfläche möchte, arbeitet am besten in klar getrennten Schleifstufen. So lassen sich matte Stellen und sichtbare Spuren vermeiden.
Schritt für Schritt zum Hochglanz
Für ein gleichmäßig glänzendes Ergebnis kommt es auf eine saubere Abstufung an. Beginnen Sie mit einer feuchten Oberfläche und einem groben Schliff, um Unebenheiten zu entfernen. Danach folgen feinere Körnungen, die die Oberfläche zunehmend glätten und auf die Politur vorbereiten.
- Grobbearbeitung: P120 bis P400 entfernt gröbere Unebenheiten.
- Feinschliff: Stufen bis P4000 reduzieren sichtbare Schleifspuren.
- Politur: EpoxyPolish auftragen und Reste mit einem Tuch abnehmen, bis der gewünschte Glanz erreicht ist.
Das Polierset für Harz „Perfect touch Set“ bündelt diese Stufen in einem Set und enthält eine Anleitung für alle Erfahrungsstufen.


Worauf Sie beim Kauf eines Poliersets achten sollten
Nicht jedes Set ist gleich aufgebaut. Achten Sie auf die Abstufung der Körnungen, eine enthaltene Poliercreme und die abgedeckte Fläche. Ein reines Schleifset mit P120 bis P400 bereitet die Oberfläche vor, während ein Kombiset mit Feinschliff und EpoxyPolish den Glanz direkt unterstützt.
- Abgestufte Körnungen von grob bis sehr fein erleichtern das schrittweise Arbeiten.
- Eine enthaltene Poliercreme erspart das Nachkaufen zusätzlicher Pasten.
- Für Flächen bis etwa 2 m² reicht ein kompaktes Set; größere Projekte benötigen entsprechend mehr Material.
Wann sich der Aufwand für Hochglanz lohnt
Der mehrstufige Prozess ist besonders sinnvoll, wenn die Oberfläche direkt sichtbar ist und Licht reflektieren soll – etwa bei Tischplatten, Schmuckstücken oder dekorativen Harzobjekten. Übersprungene Zwischenschritte hinterlassen häufig matte Stellen oder feine Schleifspuren, die im Gegenlicht auffallen.
Wer dagegen ein satiniertes, weicheres Erscheinungsbild bevorzugt, kann nach dem Feinschliff auf ein Hartwachs-Öl setzen und auf die letzte Politur verzichten.

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Ein glänzendes Finish ist kein Einzelschritt, sondern das Ergebnis sorgfältiger Oberflächenvorbereitung. Wer die Grundlagen aus dem Bereich Vorbereitung des Modells und der Oberfläche beachtet, erzielt mit passenden Schleif- und Polierprodukten eine gleichmäßige, glatte Oberfläche.
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