Wie erreiche ich blasenfreie Abformungen?
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Quick answer
Blasenfreie Abformungen entstehen durch eine Kombination aus kontrolliertem Mischen, passender Verarbeitungszeit und einem ruhigen Gießablauf. Beim Anrühren von Silikon oder anderen Abdruckmaterialien werden Luftblasen vor allem dann eingeschlossen, wenn zu schnell gerührt oder zu hektisch ausgegossen wird. Wichtig sind eine gleichmäßige Rührbewegung, das Abstreifen vom Gefäßrand und das Ausgießen aus geringer Höhe an einer Stelle. So verbessern sich Detailgenauigkeit und Oberflächenqualität der späteren Form spürbar.


Die gute Nachricht: Blasen sind kein Zufall, sondern fast immer eine Frage der Technik. Wer ein paar Grundregeln beachtet, bekommt auch bei detailreichen Abformungen saubere Ergebnisse – ohne teure Zusatzgeräte.
Mischen ohne Luft einzuschlagen
Die häufigste Ursache für Blasen liegt im Anrühren selbst. Wer zu schnell oder mit schlagenden Bewegungen rührt, arbeitet Luft in die Masse ein. Besser ist eine langsame, ziehende Bewegung entlang der Gefäßwand, bei der beide Komponenten vollständig vermischt werden.
Einige Silikone sind so eingestellt, dass sie sich leichter blasenfrei verarbeiten lassen. Produkte mit kontrollierter Viskosität, wie das Liquid Mold 5 – Silikon für ultraflexible Formen und feine Details, können das Ausgießen zusätzlich erleichtern.


Ruhig ausgießen und Fehlstellen vermeiden
Beim Ausgießen gilt: lieber kontrolliert als hektisch. Ein dünner Strahl aus geringer Höhe an einer Stelle hilft, eingeschlossene Luft herauszutreiben. Nach dem Gießen kann leichtes Klopfen oder Vibrieren des Behälters aufsteigende Blasen unterstützen.
- Aus geringer Höhe an einer Stelle gießen
- Gefäß nach dem Befüllen sanft rütteln oder klopfen
- Verarbeitungszeit nicht überschreiten
- Bei Bedarf in mehreren dünnen Schichten arbeiten
Wann blasenfreies Arbeiten besonders wichtig ist
Besonders bei feinen Oberflächen, Babyhänden oder Gesichtsabformungen werden kleine Blasen schnell sichtbar. Hier lohnt es sich, vorab Material, Temperatur und Ablauf abzustimmen, weil Nacharbeiten oft aufwendiger ist als eine ruhige Erstausführung.
Für Abformungen mit direktem Hautkontakt kann ein speziell hautverträgliches Silikon wie BODY CAST PRO die Arbeit erleichtern, da es auf eine einfache 1:1-Mischung ausgelegt ist.

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Wer gleichmäßig mischt und ruhig ausgießt, erzielt bei Silikonabformungen deutlich sauberere Ergebnisse. In der RESINPRO Auswahl für atoxische Silikone für Abdrücke finden sich verschiedene Optionen, die sich je nach Projekt, Härtegrad und Verarbeitungszeit unterscheiden – so lässt sich das passende Material für die eigene Abformung wählen.
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