Epoxidharz zum Imprägnieren technischer Gewebe
← Zurück zu Fortgeschrittene Techniken der Epoxidharzanwendung auf Außenflächen auf der Baustelle
Quick answer
Technische Gewebe aus Glasfaser, Kohlefaser oder Kevlar lassen sich mit speziell geeigneten Epoxidharzen imprägnieren und zusätzlich verfestigen. Durch das Harz werden die Fasern gebunden, die Oberfläche wird geschlossen und die mechanische Belastbarkeit des Verbunds steigt. Vor allem bei mehrlagigen Aufbauten im Außenbereich ist eine gleichmäßige Durchtränkung wichtig, damit keine trockenen Stellen oder Lufteinschlüsse entstehen. Die Kombination aus niedriger Viskosität und passender Verarbeitungszeit erleichtert das Eindringen des Harzes in das Gewebe.


Für die Imprägnierung von Glas-, Kohle- oder Aramidgewebe ist ein dünnflüssiges Epoxidharz meist die bessere Wahl, weil es die Fasern gleichmäßig benetzt. Das transparente System aus dem Sortiment eignet sich dafür und kann anschließend auch für weitere Deckschichten verwendet werden.
Geeignete Gewebe und typische Anwendungen
Glasfaser-, Kohlefaser- und Kevlargewebe nehmen dünnflüssiges Epoxidharz gut auf, wenn das Material sauber und trocken vorbereitet ist. Nach dem Aushärten entsteht ein fester Faserverbund, der Stöße besser aufnimmt und weniger anfällig für lokale Beschädigungen ist.
Typische Einsatzbereiche sind Reparatur- und Verstärkungsschichten auf Außenbauteilen, Modellbau sowie formstabile Lagenaufbauten. Das durchsichtige Epoxidharz TRASPARENTE wird für die Imprägnierung von Glasfaser, Kohlefaser und Kevlar eingesetzt.


So gelingt die Imprägnierung sauber
Die Verarbeitung ähnelt dem Laminieren: Erst wird die Gewebelage platziert, dann wird das Harz von der Mitte nach außen aufgetragen oder das Gewebe vorab getränkt. Wichtig ist eine vollständige Benetzung ohne überschüssige Harzansammlungen.
- Mischungsverhältnis des Harzsystems genau einhalten und nur so viel anmischen, wie in der Verarbeitungszeit verarbeitet werden kann.
- Mehrere dünne Lagen erzeugen in der Regel einen gleichmäßigeren Verbund als eine dicke Schicht.
- Nach dem Auftrag entstandene Luftblasen vorsichtig mit einem Spatel, Pinsel oder einer Laminierrolle herausarbeiten.
- Bei Außenanwendungen erst nach vollständiger Aushärtung weiterbearbeiten oder überstreichen.
Wann diese Eigenschaft wichtig wird
Die Eignung für technische Gewebe ist vor allem dann entscheidend, wenn ein Bauteil nicht nur beschichtet, sondern strukturell verstärkt werden soll. Glas- oder Kohlefasergewebe bringen Zugfestigkeit ein; das Epoxidharz übernimmt das Einbetten und kann die Fasern vor direktem Kontakt mit Feuchtigkeit und mechanischem Abrieb schützen. Bei Arbeiten auf der Baustelle hilft ein dünnflüssiges Harz, auch vertikale oder schwer zugängliche Flächen zuverlässig zu benetzen.

Ähnliche Produkte
Verwandte Leitfäden
Wer auf der Baustelle mit Epoxidharz arbeitet, sollte die Gewebeimprägnierung als Teil der Oberflächenvorbereitung und nicht als isolierten Schritt betrachten. Weitere Hinweise zu geeigneten Untergründen, Schichtaufbauten und Verarbeitungstechniken finden sich im Umfeld der fortgeschrittenen Techniken der Epoxidharzanwendung auf Außenflächen.
Google