Wo wird ein Drainageboden eingesetzt?
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Quick answer
Ein Drainageboden ist ein wasserdurchlässiger Bodenbelag, der Niederschlagswasser versickern lässt und so Wasseransammlungen auf der Fläche reduziert. Typische Einsatzorte sind Einfahrten, Gartenwege, Terrassen, öffentliche Plätze und Parkplätze. Er eignet sich besonders für Außenbereiche, in denen Regenwasser zuverlässig abgeleitet werden soll. Der Belag verbindet eine begehbare oder befahrbare Oberfläche mit einer dauerhaften Wasserdurchlässigkeit und wird häufig als Kies-Harz-System ausgeführt.


Ob private Zufahrt, ruhiger Gartenweg oder größere öffentliche Fläche – die Entscheidung für einen Drainageboden hängt stark vom geplanten Einsatzort ab. Nachfolgend zeigen wir, wo sich dieser Belag bewährt und was bei der Umsetzung zu beachten ist.
Typische Einsatzorte im Überblick
Drainageböden sind vor allem dort sinnvoll, wo eine feste, aber wasserdurchlässige Oberfläche entstehen soll. Häufige Einsatzorte sind:
- Einfahrten und Stellplätze
- Gartenwege und Terrassen
- Öffentliche Plätze und Parkplätze
- Wege im Außenbereich mit hohem Versickerungsbedarf
So bleibt Regenwasser nicht auf der Oberfläche stehen, sondern kann kontrolliert abfließen.


Wann die Wasserdurchlässigkeit besonders wichtig ist
Die wasserdurchlässige Struktur ist vor allem nach starkem Regen oder auf Flächen mit geringem Gefälle vorteilhaft. Wo herkömmliche Beläge zu Pfützen neigen, kann ein Drainageboden das Wasser kontrolliert nach unten abgeben. Auch bei Einfahrten oder Parkplätzen hilft das, größere Wasseransammlungen zu vermeiden und die Fläche schneller wieder begeh- oder befahrbar zu machen.
Planung und Verlegung: Das sollten Sie beachten
Nicht jeder Einsatzort stellt dieselben Anforderungen. Gartenwege und Terrassen werden meist nur zu Fuß genutzt, während Einfahrten und Parkplätze eine höhere Belastung auffangen müssen. Für befahrbare Flächen ist daher ein entsprechend tragfähiger Aufbau sinnvoll. Ein Komplettsystem wie das Komplettpaket für Drainageböden aus Kieselsteinen und Harz enthält die benötigten Materialien gebündelt.
Bei größeren Flächen kann ein Betonmischer die Verarbeitung erleichtern. Extreme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit sollten während der Verlegung möglichst vermieden werden. Vorab ist außerdem zu klären, ob der vorhandene Untergrund für den gewünschten Belag geeignet ist.

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Für die konkrete Umsetzung eines wasserdurchlässigen Weges lohnt sich der Blick in den Ratgeber Gartenweg mit Kieseln verlegen. Dort finden Sie Hinweise zu Materialwahl, Aufbau und Gestaltung passend zu Kieswegen im Außenbereich.
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