Mikrozement im Außenbereich: Geeignet mit Schutzversiegelung
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Quick answer
ResinCem-Mikrozement ist ein dekoratives Beschichtungssystem, das auf vielen Außenflächen eingesetzt werden kann, sofern eine geeignete Schutzversiegelung aufgetragen wird. Direkter Wasserkontakt und dauerhaft nasse Bereiche sollten vermieden werden. Typische Einsatzorte sind überdachte Terrassen, Balkone und wettergeschützte Eingangsbereiche. Entscheidend sind ein sauberer, tragfähiger Untergrund, ein ausreichendes Gefälle und eine sorgfältige Versiegelung mit transparentem Polyurethan-Schutz. So bleibt die Oberfläche auch bei wechselnder Witterung stabil und optisch ansprechend.


Für Renovierungsprojekte bedeutet das: Mikrozement ist keine reine Innenraumlösung. Wer eine durchgehende Optik vom Innenraum auf den Balkon oder die überdachte Terrasse schaffen möchte, kann dasselbe System verwenden – vorausgesetzt, die Fläche ist nicht permanent Wasser ausgesetzt und wird korrekt vorbereitet und versiegelt.
Geeignete Außenbereiche und wichtige Grenzen
Mikrozement eignet sich im Außenbereich vor allem für Flächen, die nicht dauerhaft im Wasser stehen oder starkem Spritzwasser ausgesetzt sind. Dazu zählen überdachte Terrassen, Balkone, Hauseingänge und geschützte Wege. Ein leichtes Gefälle hilft, Regenwasser zügig abzuleiten, damit keine Pfützen auf der Beschichtung stehen bleiben.
- Gut geeignet: überdachte Terrassen, Balkone, Loggien, windgeschützte Eingangsbereiche
- Nur bedingt geeignet: offene Flächen mit stehendem Wasser, Bodennähe ohne Gefälle, ungeschützte Wetterseiten
- Nicht empfehlenswert: Schwimmbeckenumrandungen, Duschen im Freien, dauerhaft nasse Zonen


Vorbereitung und Versiegelung bei Außenflächen
Der Untergrund muss trocken, sauber, fettfrei und tragfähig sein. Alte Fliesen oder Beton sollten angeschliffen werden, damit die Grundierung gut haftet. Anschließend wird der ResinCem-Mikrozement in dünnen Schichten aufgetragen. Das Komplettset enthält eine transparente Polyurethan-Schutzversiegelung, die im Außenbereich besonders wichtig ist.
Für ein langlebiges Ergebnis sollte die Versiegelung gleichmäßig und in mindestens zwei dünnen Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Schichten sind die angegebenen Trocknungszeiten einzuhalten. Direkter Wasserkontakt während der Aushärtung und in den ersten Tagen sollte vermieden werden. Auch danach gilt: stehendes Wasser regelmäßig entfernen, damit die Oberfläche dauerhaft geschützt bleibt.
Wann diese Abwägung wichtig ist
Die Entscheidung für Mikrozement im Außenbereich ist besonders relevant, wenn du bestehende Flächen ohne Abriss erneuern möchtest. Fliesen, Beton oder alte Beläge können oft direkt überarbeitet werden, was Zeit und Entsorgungskosten spart. Gleichzeitig entsteht eine fugenarme Optik, die sich gut mit natürlichen Materialien kombinieren lässt.
Steht jedoch die Wasserableitung im Vordergrund – etwa bei offenen Auffahrten oder stark beregneten Wegen – ist ein wasserdurchlässiges System wie ein Drainageboden aus Kieselsteinen die bessere Wahl. Hier entscheidet der geplante Einsatzort, ob Mikrozement oder eine natürliche Alternative langfristig überzeugt.

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