Anwendbar auf bestehenden Oberflächen ohne Abriss
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Quick answer
Eine Renovierung mit Mikrozement auf bestehenden Oberflächen ist möglich, wenn der Untergrund tragfähig, trocken und sauber ist. Vorhandene Fliesen, Beton oder Holz können nach gründlicher Vorbereitung als Basis dienen, ohne dass ein kompletter Abriss erforderlich ist. Entscheidend sind Entfetten, Anschleifen und eine geeignete Grundierung, damit die neue Schicht sicher haftet und rissfrei mit dem Altuntergrund verbindet.


Wer alte Fliesen oder unebene Böden modernisieren möchte, spart mit dieser Methode Zeit, Schmutz und Entsorgungskosten. Wichtig ist jedoch, den Zustand des Untergrunds realistisch einzuschätzen und die vom Hersteller empfohlenen Schritte einzuhalten.
Alte Fliesen und Böden richtig vorbereiten
Damit eine Beschichtung auf vorhandenen Fliesen oder anderen Altbelägen hält, kommt es vor allem auf die Vorbehandlung an. Glatte, glänzende oder verschmutzte Flächen müssen zuerst gereinigt und entfettet werden. Anschließend wird die Oberfläche angeschliffen, damit die neue Schicht mechanischen Halt findet.
- Reinigen und entfetten: Staub, Fett und lose Teile vollständig entfernen.
- Anschleifen: Besonders bei glasierten Fliesen die Oberfläche aufrauen.
- Grundieren: Eine geeignete Grundierung verbessert die Haftung und sorgt für einen rissfreien Verbund.
- Beschichten: Anschließend wird der Mikrozement oder das Harzsystem in dünnen Schichten aufgetragen.
Ein Produkt wie ResinCem – Dekorativer Mikrozement für Böden und Wände enthält bereits die benötigten Komponenten für diesen Aufbau.


Geeignete Untergründe und Innenbereiche
Die Renovierung ohne Abriss eignet sich vor allem für tragfähige Altbeläge wie Fliesen, Beton oder Holz. Typische Einsatzorte sind Böden, Treppen, Wände, Küchen und Badezimmer. Entscheidend ist, dass der Untergrund nicht feucht, instabil oder stark rissig ist.
Auch bereits vorhandene Zement- oder Betonböden können mit einer transparenten Harzschicht geschützt und optisch aufgewertet werden. Hier kommt es darauf an, das passende System zum jeweiligen Untergrund zu wählen.
Wann sich der Verzicht auf den Abriss besonders lohnt
Die direkte Anwendung auf Altflächen ist dann sinnvoll, wenn der bestehende Untergrund stabil ist und nur die Optik oder die Oberflächeneigenschaften erneuert werden sollen. In bewohnten Innenräumen reduziert das Verfahren Bauzeit, Lärm und anfallenden Bauschutt. Wasserbasierte, lösemittelfreie Formulierungen erleichtern zudem die Verarbeitung in genutzten Räumen.
Bei Unsicherheiten über die Tragfähigkeit des Altbelags sollte der Untergrund vorab geprüft werden. Lose Fliesen, Hohlstellen oder dauerhafte Feuchtigkeit müssen vor der Beschichtung beseitigt werden.

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