Additiv-Effekte im Harz: Wellen und Pigmente gezielt einsetzen
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Quick answer
Additiv-Effekte im Harz entstehen zuverlässig, wenn Pigmente und Wellen-Additive exakt nach Herstellerangabe eingearbeitet und vor dem finalen Guss in kleinen Mengen getestet werden. Wellenbilder profitieren von gezieltem Luftstrom, etwa durch einen Haartrockner oder Strohhalm. Die passende Dosierung, die richtige Harzkonsistenz und eine kontrollierte Verarbeitung beeinflussen, ob sich Farbverläufe sauber verteilen oder ungewollt verlaufen. Vor allem bei Effekten mit mehreren Farbschichten ist die Vorbereitung entscheidend.


Additive exakt einarbeiten und Dosierung prüfen
Die Grundlage für gleichmäßige Effekte ist eine präzise Einarbeitung. Additive werden in der Regel mit einer Harzkomponente vorgemischt, bevor der Härter dazukommt. Bei Pigmenten hat sich in der Praxis eine Dosierung von etwa 0,1 % bis 2,0 % bewährt, je nach gewünschter Farbtiefe.
Gerade bei Pasten oder Pulver lohnt sich ein Test in einer kleinen Harzmenge. So lässt sich vor dem großen Guss klären, ob sich das Pigment vollständig auflöst und wie kräftig die Farbe nach dem Aushärten wirkt. Für den Einstieg eignet sich zum Beispiel ein Set mit Epoxidharz und Metallic-Pigment, bei dem Harzbasis und Farbton bereits aufeinander abgestimmt sind.


Welleneffekte mit gezieltem Luftstrom steuern
Wellenstrukturen entstehen nicht allein durch das Mischen. Das Additiv wird zunächst mit der Harzkomponente A vermischt und anschließend mit dem Härter kombiniert. Danach werden dünne Wellenlinien aufgetragen.
Ein gezielter Luftstrom – zum Beispiel mit einem Haartrockner auf niedriger Stufe oder mit einem Strohhalm – drückt die Farbe kontrolliert auseinander und erzeugt die typische fließende Bewegung. Besonders bei hochdichten Harzen bleibt die Linie länger stehen, sodass der Effekt präziser geführt werden kann. Ein speziell dafür entwickeltes Additiv wie WAVE-PRO unterstützt diese Technik.
Wann diese Sorgfalt besonders wichtig ist
Besonders relevant wird das saubere Einarbeiten bei mehrschichtigen Arbeiten, Tischbeschichtungen oder Schmuckstücken, bei denen jede ungleichmäßige Pigmentierung sofort sichtbar ist. Auch bei niedrigviskosen Harzen, die Luftblasen leichter entweichen lassen, bleibt die Vorbereitung entscheidend, damit Farben nicht unkontrolliert verlaufen.
- Mehrschichtige River-Table-Projekte mit klaren Farbzonen
- Kleine Schmuckformen, bei denen Farbverläufe präzise wirken sollen
- Arbeiten mit Wellen-Additiven auf hochdichten Harzen

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