Blasenfreie Gießungen bei Acryl-Modifikationen: So arbeiten Sie sauber
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Quick answer
Blasenfreie Gießungen bei Acryl-haltigen Epoxidharz-Mischungen gelingen durch langsames Rühren, eine Verarbeitungstemperatur von etwa 20–25 °C und ein kurzes Erwärmen der Form vor dem Guss. So erhalten kleine Lufteinschlüsse Zeit, an die Oberfläche zu steigen und zu entweichen, bevor das Harz aushärtet. Eine niedrigviskose Harzformulierung unterstützt diesen Prozess zusätzlich, weil Blasen in dünnflüssigeren Systemen schneller aufsteigen. Starkes oder schnelles Rühren sollte vermieden werden, da es neue Luft einarbeitet.


Viele Anwender kennen das Problem: Nach dem Aushärten zeigen sich feine Einschlüsse, die gerade bei transparenten oder acrylmodifizierten Harzen stören. Mit ein paar gezielten Anpassungen bei Mischtechnik und Temperaturführung lassen sich die meisten Blasen jedoch vermeiden – oft reicht schon eine ruhigere Arbeitsweise und eine gut vorbereitete Form.
Warum sich Blasen in Acryl-haltigen Mischungen halten
Acryl-modifizierte Epoxidharze können beim Mischen Luft einschließen. Je zähflüssiger das System, desto länger brauchen kleine Blasen, um aufzusteigen. Auch starkes oder schnelles Rühren wirbelt zusätzliche Luft ein. Deshalb ist nicht nur die Harzformulierung entscheidend, sondern auch die Art der Verarbeitung.
Ein niedrigviskoses Harz wie das ICRYSTAL – Epoxidharz – Diamantklar erleichtert das Entgasen, weil Blasen bei geringerer Viskosität schneller an die Oberfläche gelangen.


Drei Maßnahmen für blasenarme Güsse
- Langsam rühren: Mischen Sie Harz und Härter ohne hektische Bewegungen, idealerweise am Gefäßboden, um weniger Luft einzuarbeiten.
- Temperatur beachten: Verarbeiten Sie das Gemisch bei etwa 20–25 °C. In diesem Bereich bleibt das Harz fließfähig, ohne zu schnell anzuziehen.
- Form kurz erwärmen: Ein leicht angewärmter Formkörper hilft, dass eingeschlossene Luft leichter entweicht. Wichtig ist eine gleichmäßige und nur moderate Wärmezufuhr.
Ergänzend kann ein Harz mit Anti-Blasen-Formel die Fehlerquote bei transparenten Projekten verringern. Ein Beispiel dafür ist das transparente Epoxidharz mit Anti-Blasen-Formel, das für klare, selbstnivellierende Oberflächen entwickelt wurde.
Wann sich eine blasenarme Verarbeitung besonders lohnt
Bei klaren Gießlingen, dünnen Folien oder eingebetteten Objekten sind Blasen sofort sichtbar und mindern den optischen Eindruck. Wer Schmuck, Kunstobjekte oder transparente Beschichtungen herstellt, profitiert deshalb von einer ruhigen, temperierten Arbeitsweise. Auch bei mehrschichtigen Aufbauten zahlt es sich aus, jede Lage vor dem nächsten Guss blasenfrei zu halten.
Für filigrane Formen und Schichtdicken bis 2 cm eignet sich das SUPERFLÜSSIGE Epoxidharz, das durch seine niedrige Viskosität eine geringere Blasenbildung unterstützt.

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Wer diese Grundregeln zur blasenarmen Gießtechnik beachtet, legt die Basis für präzise Ergebnisse bei acrylhaltigen Epoxidharz-Systemen. Weiterführende Hinweise zur gezielten Modifikation von Harzformulierungen finden Sie auf der übergeordneten Themenseite.
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