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Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden

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Quick answer

Luftblasen beim Abformen mit Silikon werden durch sanftes Anrühren, eine auf das Projekt abgestimmte Viskosität und das Einhalten der vorgegebenen Verarbeitungszeit weitgehend vermieden. Beim Mischen entstehen kleine Lufteinschlüsse, die später an der Formoberfläche sichtbar werden. Entscheidend ist ein ruhiger, gleichmäßiger Rührvorgang ohne übermäßiges Einarbeiten von Luft. Passende Silikone mit niedriger bis mittlerer Viskosität fließen besser in Details und geben Blasen leichter frei.

Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden
Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden

Die folgenden Hinweise helfen, typische Fehler beim Abformen zu reduzieren. Sie betreffen vor allem die Vorbereitung, die Auswahl des Silikons und den richtigen Umgang mit der offenen Verarbeitungszeit.

Sanft anrühren und Verarbeitungszeit einhalten

Beim Anmischen eines Zweikomponenten-Silikons entstehen durch zu schnelles oder hektisches Rühren viele kleine Luftblasen. Rühren Sie die Komponenten langsam und gleichmäßig an, bis eine einheitliche Farbe entsteht. So wird weniger Luft in die Masse eingeschlagen.

Die Verarbeitungszeit ist nicht nur ein grober Hinweis, sondern das Zeitfenster, in dem das Silikon noch gut fließt. Gießen Sie die Mischung zügig aus und vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen. Manche Produkte wie Pure Mold 10 Shore nennen dafür eine Verarbeitungszeit von 30–40 Minuten, an der Sie sich orientieren können.

Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden
Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden

Die passende Viskosität wählen

Die Viskosität beeinflusst, wie leicht Luftblasen aufsteigen und entweichen können. Ein zu dickflüssiges Silikon hält kleine Einschlüsse fester; ein dünnflüssigeres Material fließt besser in feine Strukturen und umschließt das Modell gleichmäßiger. Für filigrane Vorlagen ist daher ein Silikon mit passender Fließfähigkeit sinnvoll.

Ein Beispiel ist Liquid Mold 5, das als sehr weiches Silikon mit kontrollierter Viskosität für blasenarmen Guss beschrieben wird. Wer eher eine mittlere Härte sucht, kann Liquid Mold 20 mit 20 Shore A und ca. 26.000 mPa·s Viskosität in Betracht ziehen.

Wann dieses Thema besonders wichtig ist

Nicht jedes Projekt ist gleich empfindlich. Bei kleinen oder sehr detailreichen Formen werden Luftblasen schneller sichtbar und stören das Ergebnis.

  • Feine Strukturen: Miniaturen, Schmuck und filigrane Skulpturen.
  • Sichtbare Oberflächen: Abgüsse, die später transparent bleiben oder lackiert werden.
  • Mehrteilige Formen: Poren an Passflächen können die Passgenauigkeit beeinträchtigen.
Luftblasen beim Abformen mit Silikon vermeiden

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