Luftblasen beim Gießen in den Harzring vermeiden
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Quick answer
Luftblasen im Epoxidharz entstehen vor allem, wenn Harz und Härter zu schnell gemischt oder zu hektisch in die Ringform gegossen werden. Langsames Rühren mit einem flachen Stäbchen, ein ruhiger Gießstrahl und anschließende Wärmezufuhr mit einem Föhn verringern aufgestiegene Blasen deutlich. Zusätzlich hilft ein niedrigviskoses Harz, eingeschlossene Luft leichter entweichen zu lassen. Das fertige Schmuckstück wirkt dadurch klarer und gleichmäßiger.


Der einfachste Weg beginnt schon vor dem Gießen: Wer ruhig arbeitet, das Harz nicht aufschlägt und die Ringform vorbereitet, hat meist deutlich weniger Einschlüsse. Die folgenden Maßnahmen lassen sich auch ohne Spezialwerkzeug umsetzen.
Warum sich Luftblasen im Ring bilden
Beim Anmischen von Harz und Härter wird Luft in die Mischung eingearbeitet. Beim Eingießen in kleine Ringformen können diese Blasen nur schwer entweichen, weil die Öffnung eng ist und das Material an den Wänden haftet. Auch Feuchtigkeit, kalte Formen oder ein zu schneller Guss begünstigen Einschlüsse.
Eine ruhige Arbeitsweise ist deshalb wichtiger als ein einzelnes Produkt. Trotzdem macht ein niedrigviskoses Harz wie das SUPERFLÜSSIGE Epoxidharz für Kreationen • Schmuck 800 g den Unterschied: Es bleibt länger fließfähig, sodass Blasen leichter an die Oberfläche steigen.


Mischen und Gießen ohne Hektik
Rühren Sie Harz und Härter langsam und gleichmäßig an, idealerweise mit einem flachen Holz- oder Kunststoffstäbchen. Schnelles Schlagen erzeugt viele kleine Blasen, die später nur schwer zu entfernen sind. Lassen Sie die Mischung nach dem Rühren ein bis zwei Minuten stehen, damit größere Einschlüsse aufsteigen können.
- Gießen Sie in einem dünnen, kontinuierlichen Strahl in die tiefste Stelle der Form.
- Führen Sie den Strahl langsam hoch, statt aus großer Höhe zu gießen.
- Vermeiden Sie es, nach dem Gießen kräftig zu rütteln – das kann neue Blasen einschließen.
Wann Wärme und Vorbereitung den Unterschied machen
Ein Föhn auf niedriger bis mittlerer Stufe lässt aufgestiegene Blasen an der Oberfläche platzen. Halten Sie genügend Abstand und arbeiten Sie gleichmäßig, damit die oberste Harzschicht nicht zu schnell anzieht. Einzelne hartnäckige Blasen können vorsichtig mit einem Zahnstocher angestochen werden.
Diese Schritte lohnen sich vor allem bei klaren Ringrohlingen mit feinen Details, bei mehreren Schichten und wenn das Schmuckstück unter direktem Licht betrachtet wird. Für dick gefüllte Ringe oder eingebettete Objekte ist die Vorbereitung fast genauso wichtig wie die spätere Aushärtung.

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Verwandte Leitfäden
Nach dem blasenarmen Gießen beginnt die eigentliche Phase, auf die es beim Harzring ankommt: die Polymerisation. Wer hier geduldig bleibt und die Form ruhig stehen lässt, bekommt ein klareres Ergebnis. Weitere Hinweise zum Gießen und zur Aushärtung finden Sie im Ratgeber Harz in den Ring gießen und Polymerisation abwarten.
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