Transparente und selbstnivellierende Epoxidharzbasis
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Quick answer
Eine transparente und selbstnivellierende Epoxidharzbasis ist ein niedrigviskoses Gießharz für klare, glatte Oberflächen und sichtbare Einbettungen. Sie eignet sich für dünne Folienapplikationen ab etwa 1 mm und für Abgüsse bis 2 cm Dicke. Durch die niedrige Viskosität entweichen Luftblasen leichter, und Gewebe lassen sich besser imprägnieren. Zum Einfärben können handelsübliche Epoxidfarbstoffe in Dosierungen von 0,1 % bis 2,0 % zugemischt werden.


Die Wahl einer transparenten Basis beeinflusst direkt, wie sauber Oberflächen verlaufen und wie gleichmäßig Farben wirken. Die folgenden Abschnitte fassen die wichtigsten Punkte für die Verarbeitung zusammen.
Kernmerkmale einer transparenten Gießharzbasis
Transparente Epoxidharzsysteme mit selbstnivellierenden Eigenschaften sind darauf ausgelegt, nach dem Mischen ruhig zu verlaufen und eine klare Fläche zu bilden. Entscheidend sind dabei eine niedrige Viskosität, eine gute Transparenz und ein Verhalten, das Lufteinschlüsse reduziert.
- Niedrige Viskosität: erleichtert das Entweichen von Luftblasen und das Benetzen von Geweben.
- Selbstnivellierung: gleicht leichte Unebenheiten bei dünnen Aufträgen aus.
- Klare Optik: unterstützt sichtbare Einbettungen und gleichmäßige Farbtiefe.


Schichtstärken und Verarbeitungshinweise
Für Folienapplikationen sind etwa 1 mm üblich, während Abgüsse bis zu 2 cm Dicke möglich bleiben. Dickere Güsse sollten nur innerhalb der vom Hersteller genannten Grenzen ausgeführt werden, um Spannungen und übermäßige Temperaturentwicklung zu vermeiden.
Ein passendes Beispiel ist das SET HARZ 800 GR + PIGMENT TÜRKIS SAHARA, das für Beschichtungen bis 2 cm und kreative Gießanwendungen ausgelegt ist. Bei dünneren Schichten lohnt es sich, die Mischung kurz ruhen zu lassen, damit aufsteigende Blasen entweichen können.
Wann diese Eigenschaften wichtig sind
Eine niedrigviskose, selbstnivellierende Basis ist vor allem bei sichtbaren Oberflächen, Gewebeimprägnierungen und Einbettungen hilfreich. Wenn Oberflächen nach dem Aushärten glatt und blasenfrei bleiben sollen, machen sich diese Eigenschaften direkt bemerkbar.
Farbpigmente lassen sich in einer Dosierung von 0,1 % bis 2,0 % zugeben. Wichtig ist, das Pigment gründlich in die Harzkomponente einzuarbeiten, bevor der Härter zugegeben wird, um Schlieren zu vermeiden.

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Wer mehr über die Auswahl passender Systeme erfahren möchte, findet im Ratgeber Harz gießen und Additive einarbeiten weitere Hinweise zu Harzen, Schichtstärken und Additiven.
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