Kann SEAL PRO mit allen Harzsystemen überstrichen werden?
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Quick answer
SEAL PRO ist eine zweikomponentige, wasserdispergierte Epoxidgrundierung für zementäre und Betonuntergründe. Sie dringt tief in den Untergrund ein, stabilisiert ihn und reduziert Staubbildung. Die Grundierung ist universell kompatibel: Sie kann mit allen Harzsystemen überstrichen werden und sorgt dadurch für eine zuverlässige Haftung nachfolgender Beschichtungen. Diese Eigenschaft macht sie besonders flexibel für unterschiedliche Beschichtungsaufbauten auf der Baustelle.


In der Praxis bedeutet das: Wer SEAL PRO als Vorbereitung nutzt, kann anschließend frei zwischen verschiedenen Deckbeschichtungen wählen, ohne die Haftung zu gefährden. Wichtig ist nur, die Grundierung ausreichend trocknen zu lassen und den Untergrund sauber vorzubereiten.
Warum die Systemkompatibilität auf der Baustelle zählt
Bei gemischten Projekten oder unbekannten Bestandsbeschichtungen ist eine Grundierung, die mit allen Harzsystemen funktioniert, ein praktischer Vorteil. Sie erlaubt es, flexibel auf Epoxid-, Polyurethan- oder andere Systeme zurückzugreifen, ohne vorab langwierige Verträglichkeitstests durchführen zu müssen.
Die Haftung entsteht dadurch, dass SEAL PRO den mineralischen Untergrund verfestigt und eine tragfähige Zwischenschicht bildet. Das reduziert das Risiko von Ablösungen oder Blasenbildung, wenn die Deckbeschichtung aufgetragen wird.
- Freie Wahl der nachfolgenden Harzbeschichtung
- Bessere Haftung auf saugenden oder staubenden Untergründen
- Weniger Vorversuche bei wechselnden Deckmaterialien


So überstreichen Sie SEAL PRO richtig
Vor dem Überstreichen sollte die Grundierung vollständig abgetrocknet und der Untergrund frei von losen Teilen, Öl und Feuchtigkeit sein. Tragen Sie die Grundierung dünn und gleichmäßig auf und lassen Sie sie gemäß Herstellerangabe reagieren, bevor die Deckschicht folgt.
Für die Praxis ist die SEAL PRO – Grundierung für Epoxidbeschichtungen als Festiger und Staubbinder konzipiert. Sie ersetzt keine abschließende Nutzschicht; die eigentliche Belastbarkeit und Optik bringt erst das darüberliegende Harzsystem.
Werkzeuge lassen sich vor der Aushärtung mit Wasser reinigen, was die Arbeit auf der Baustelle erleichtert.
Wann diese Kompatibilität den Unterschied macht
Besonders hilfreich ist die universelle Überstreichbarkeit, wenn auf derselben Fläche unterschiedliche Zonen mit verschiedenen Harzen beschichtet werden oder wenn ein bestehender Untergrund nachträglich ein neues System erhalten soll. Auch bei Reparaturen und Teilflächen, bei denen das vorhandene Decksystem nicht exakt bekannt ist, verringert eine solche Grundierung das Risiko von Haftungsproblemen.
Das Produkt ist CE-konform nach EN 1504-2.

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Wer auf der Baustelle mit wechselnden Beschichtungsanforderungen arbeitet, gewinnt mit einer universell überstreichbaren Grundierung Planungssicherheit. Weitere Hinweise zur fachgerechten Epoxidharzanwendung auf Außenflächen finden Sie im Ratgeber zu fortgeschrittenen Techniken der Epoxidharzanwendung auf Außenflächen.
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