Drainageboden selbst verlegen – geht das?
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Quick answer
Drainageboden aus Kies und Harz lässt sich in Eigenleistung verlegen, wenn die Fläche vorbereitet ist und die Mischung gleichmäßig aufgetragen wird. Die Anwendung gilt als einfach, erfordert jedoch sorgfältiges Arbeiten. Sobald die Fläche größer wird, empfiehlt sich ein Betonmischer für eine gleichmäßige Mischung. So entsteht ein wasserdurchlässiger Belag für Wege, Terrassen oder Einfahrten.


Die gute Nachricht vorweg: Für handwerklich versierte Heimwerker ist die Selbstverlegung machbar. Wichtiger als Spezialwerkzeug sind die richtige Materialauswahl, eine stabile Untergrundvorbereitung und das Einhalten der Mischzeiten.
Was Sie für die Selbstverlegung brauchen
Für einen dauerhaft belastbaren Drainageboden benötigen Sie geeigneten Kies, ein transparentes Bindemittel und je nach Untergrund einen Primer. Als Einstieg eignet sich das STONEDRAIN Komplettset, weil Kies, Primer und Bindemittel bereits aufeinander abgestimmt sind. Für die Verarbeitung sind außerdem eine Mischwanne oder ein Betonmischer, eine Glättkelle und gegebenenfalls eine Rüttelplatte hilfreich.
Die Materialmenge richtet sich nach der Fläche. Als grobe Orientierung rechnet man bei einem 25-kg-Sack Kies mit etwa einem Quadratmeter Fläche.


Verlegung Schritt für Schritt
Der Untergrund sollte tragfähig, sauber und weitgehend eben sein. Alte Beläge oder verdichteter Boden können nach Herstellerangabe vorbereitet werden. Anschließend werden Kies und Bindemittel in einem sauberen Behälter gemischt, bis alle Steine gleichmäßig benetzt sind.
- Vorbereiten: Fläche abstecken, Untergrund reinigen und Unebenheiten ausgleichen.
- Mischen: Bei kleinen Mengen von Hand, bei größeren Flächen mit Betonmischer arbeiten.
- Auftragen: Mischung gleichmäßig verteilen und mit Kelle oder Glätter abziehen.
- Verdichten: Nach Herstellerempfehlung leicht verdichten, ohne die Drainagefunktion zu beeinträchtigen.
Wann ein Betonmischer sinnvoll ist
Ein Betonmischer lohnt sich, sobald mehr als ein paar Quadratmeter verlegt werden sollen. Er sorgt für eine gleichmäßige Benetzung des Kieses und spart bei größeren Mengen Zeit und Kraft. Bei sehr kleinen Flächen oder Ausbesserungen ist das Mischen von Hand in einer Wanne meist ausreichend.
Wann es darauf ankommt: Entscheidend ist weniger die absolute Flächengröße als die gewünschte Gleichmäßigkeit. Wer eine Fläche plant, die später befahren wird oder optisch einheitlich wirken soll, profitiert von der maschinellen Durchmischung.

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Die Selbstverlegung ist also kein Hexenwerk, erfordert aber einen sauberen Arbeitsablauf. Wer die passenden Materialien kombiniert und bei größeren Flächen zum Betonmischer greift, schafft die Basis für eine dauerhaft drenierende Außenpflasterung mit gepresstem Kies. Weiterführende Produkte und Zubehör finden Sie in der Kategorie Böden entwässern.
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