Speziallösung für nicht saugende Oberflächen wie Keramik
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Quick answer
Nicht saugende Oberflächen wie Keramik, Feinsteinzeug und glasierte Beläge erfordern eine spezielle Vorbehandlung, wenn anschließend eine Harzbeschichtung aufgetragen werden soll. Herkömmliche Grundierungen können in die dichte Oberfläche nicht eindringen und bieten daher keine ausreichende Verankerung. Eine Haftbrücke auf Basis einer wässrigen Dispersion schafft hier eine dauerhafte Verbindung, ohne die Optik des Untergrunds zu verändern. Dadurch lassen sich auch schwierige Untergründe zuverlässig für Epoxidharz- oder Polyurethan-Systeme vorbereiten.


Wer einen Fliesenboden oder eine Keramikfläche mit Harz beschichten möchte, steht oft vor einem Haftungsproblem. Die richtige Vorbereitung entscheidet darüber, ob die spätere Beschichtung dauerhaft hält oder sich mit der Zeit ablöst.
Warum Keramik eine besondere Vorbehandlung braucht
Keramik, Feinsteinzeug und glasierte Fliesen sind nahezu porenfrei. Eine normale Grundierung kann kaum eindringen; die spätere Harzschicht hält mechanisch nicht zuverlässig. Deshalb zielt die Vorbereitung darauf ab, eine haftvermittelnde Zwischenschicht zu schaffen, die sich mit dem dichten Untergrund verbindet und gleichzeitig eine gute Basis für Epoxid- oder Polyurethan-Beschichtungen bildet.
Ein spezieller Primer erfüllt genau diese Funktion. Er verändert weder die Farbe noch erzeugt er einen unerwünschten Nass-Effekt – wichtig, wenn die Optik des Untergrunds erhalten bleiben soll. Ein Produkt wie MONO PRO – Primer für Fliesen und Keramik wurde für diese Anforderungen entwickelt.


Anwendung auf Fliesen und Feinsteinzeug
Vor dem Auftragen muss die Fläche sauber, trocken und frei von Fett, Wachs oder losen Teilen sein. Der Primer wird dünn und gleichmäßig aufgetragen; bei nicht saugenden Untergründen ist eine vollflächige Benetzung wichtiger als eine hohe Schichtdicke. Je nach Produkt und Bedingungen sollte die Trocknungszeit vor der Folgebeschichtung eingehalten werden.
- Untergrund gründlich reinigen und entfetten
- Primer gleichmäßig auftragen, Überschüsse vermeiden
- Trocknungszeit vor der nächsten Schicht einhalten
Wann sich eine Haftbrücke lohnt
Eine Haftbrücke ist immer dann sinnvoll, wenn ein vorhandener Fliesenbelag nicht entfernt werden soll, aber dennoch eine Harzbeschichtung geplant ist. Das spart Zeit und Baukosten, weil der alte Boden im System verbleiben kann. Auch bei glasierten Keramikflächen, Feinsteinzeug oder dichten Kunststeinoberflächen verhindert die Vorbehandlung spätere Ablösungen.
Wenn der Boden zusätzlich uneben oder beschädigt ist, kann eine Kombination aus Primer, Spachtelmasse und selbstnivellierendem Harzsystem sinnvoll sein.

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Die Wahl des richtigen Primers ist ein zentraler Schritt in der Reinigung und Vorbereitung des Bodens. Wer die Anforderungen nicht saugender Oberflächen berücksichtigt, schafft die Grundlage für eine langlebige Harzbeschichtung – von der ersten Reinigung bis zur finalen Versiegelung.
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