Gleichmäßige Politur auf unebenen Flächen erreichen
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Quick answer
Eine gleichmäßige Politur auf unebenen Harzflächen wird durch flexible Schleif- und Poliermittel mit Schaumstoffträger erreicht. Abralon-Scheiben passen sich Konturen und leichten Unebenheiten an und eignen sich mit Körnungen bis 4000 für die Vorbereitung auf die Endpolitur. Für ein glattes Ergebnis ist eine abgestufte Bearbeitung sinnvoll: erst gröbere Körnungen, dann feinere, jeweils mit ausreichender Befeuchtung und Zwischenreinigung, damit lose Partikel keine neuen Kratzer verursachen.


Bei unebenen Flächen liegt die Herausforderung darin, auch Vertiefungen und weiche Übergänge gleichmäßig zu erreichen. Starre Schleifmittel arbeiten oft nur auf den hohen Stellen und erzeugen dadurch sichtbare Unterschiede. Flexible Trägerschichten und eine saubere Körnungsfolge helfen, die Oberfläche kontrolliert zu glätten.
Warum unebene Flächen flexible Schleifmittel erfordern
Starre Schleifscheiben erreichen auf unebenen Harzflächen vor allem die höheren Bereiche. Vertiefungen bleiben matter oder werden zu stark abgetragen. Flexible Polierpapiere mit Schaumstoffträger passen sich dagegen Konturen an und verteilen den Druck gleichmäßiger.
Die Schleif- und Polierpapier von Mirka enthalten mit der ABRALON-Serie Körnungen bis 4000, deren Schaumstoffträger die Vorbereitung der Endpolitur auf unebenen Flächen unterstützt.


Ablauf: Körnungen schrittweise aufbauen und reinigen
Ein gleichmäßiges Finish entsteht nicht durch eine einzige Körnung. Stattdessen wird die Fläche stufenweise bearbeitet: zuerst formgebend, dann glättend, zuletzt polierend.
- P120–P400: gröbere ABRANET-Scheiben für den formgebenden Schliff
- P800–P1500: MICROSTAR-Körnungen für Satinierung und Zwischenschliff
- P500–P4000: ABRALON-Stufen für den Feinschliff vor der Politur
Zwischen den Schleifgängen sollte die Fläche befeuchtet und abgespült werden. Das bindet Schleifstaub und verhindert, dass lose Partikel beim nächsten Durchgang Kratzer verursachen.
Wann diese Vorgehensweise besonders wichtig ist
Die flexible Politur zahlt sich vor allem bei Tischplatten mit Flusskanten, Übergängen zwischen Holz und Harz oder dreidimensionalen Objekten aus. Dort sind starre Schleifmittel oft nicht in der Lage, alle Bereiche gleichmäßig zu erreichen.
Auch wenn nur eine kleine Stelle nachpoliert wird, ist die Körnungsfolge sinnvoll, um sichtbare Glanzunterschiede oder Stufen zu vermeiden.

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Die beschriebenen Schritte gehören zur übergeordneten Vorbereitung der Oberfläche. Weitere Hinweise zur systematischen Bearbeitung findest du auf der Seite Surface zur Behandlung vorbereiten.
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