Wann sollte die Tara-Funktion genutzt werden?
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Quick answer
Die Tara-Funktion einer digitalen Waage setzt das angezeigte Gewicht auf null, nachdem ein leerer Behälter auf die Wiegefläche gestellt wurde. Dadurch wird das Behältergewicht aus der Messung herausgerechnet und nur das eigentliche Material erfasst. Bei Arbeiten mit Epoxidharz ist das hilfreich, wenn Harz und Härter nacheinander im selben Becher dosiert werden oder unterschiedliche Mischgefäße zum Einsatz kommen.


Gerade beim Abmessen mehrerer Komponenten sparen Sie sich damit lästiges Kopfrechnen. Die Funktion ist bei vielen digitalen Waagen vorhanden und lässt sich meist mit einer einzigen Taste aktivieren.
Was die Tara-Funktion beim Wiegen verändert
Beim normalen Wiegen zeigt die Waage das Gesamtgewicht aus Behälter und Inhalt an. Mit der Tara-Funktion setzen Sie die Anzeige auf null, sobald der leere Becher auf der Wiegefläche steht. Anschließend wird nur noch die zugegebene Menge gewogen.
Das ist besonders dann sinnvoll, wenn der Mischbecher nicht exakt bekannt ist oder Sie zwischen mehreren Gefäßen wechseln. Statt das Behältergewicht im Kopf abzuziehen, übernimmt die Waage diesen Schritt.


Wann sich die Tara-Funktion besonders lohnt
Für Epoxidharz-Projekte gibt es einige typische Situationen, in denen die Funktion den Messablauf vereinfacht:
- Wenn Harz und Härter nacheinander im selben Becher abgewogen werden sollen
- Wenn unterschiedliche Mischbecher oder Silikonformen verwendet werden
- Wenn kleine Mengen exakt dosiert werden müssen und das Gefäßgewicht sonst stark ins Gewicht fällt
- Wenn ein bereits gefüllter Behälter auf der Waage nachjustiert werden soll
Eine digitale Waage mit dieser Funktion, etwa die Digitale Waage bis 7kg, unterstützt genau solche Arbeitsschritte.
Kurzer Ablauf für genaues Dosieren
So lässt sich die Tara-Funktion im Harzprojekt praktisch einsetzen:
- Leeren Mischbecher auf die Waage stellen und kurz warten, bis das Gewicht stabil angezeigt wird.
- Tara-Taste drücken, sodass die Anzeige auf null springt.
- Erste Komponente bis zum gewünschten Wert einfüllen.
- Für die zweite Komponente erneut tarieren und die benötigte Menge zugeben.
Wichtig bleibt, nach jedem Behälterwechsel neu zu tarieren, damit die Anzeige nicht das vorherige Gefäßgewicht mitzählt.

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Wer die Tara-Funktion bewusst nutzt, arbeitet bei der Vorbereitung und genaue Messung sauberer und mit weniger Korrekturschleifen. Gerade bei mehreren Komponenten oder wechselnden Mischgefäßen lohnt sich der kleine Handgriff vor dem eigentlichen Wiegen.
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