Matte und satinierte Ergebnisse auf Harzobjekten
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Quick answer
Matte und satinierte Ergebnisse auf Harzobjekten entstehen durch eine kontrollierte Oberflächenbearbeitung mit abgestuften Schleifmitteln. Dabei werden zunächst gröbere Körnungen eingesetzt, um Unebenheiten zu entfernen, und anschließend feinere Körnungen für ein gleichmäßiges, seidenmattes Finish verwendet. Entscheidend sind die richtige Reihenfolge, saubere Zwischenspülungen und ein passendes Abschlussöl, das die satinierte Optik schützt und leicht glättet.


Wer bei Harzobjekten statt einer spiegelnden Fläche eine weiche, satinierte Anmutung möchte, kann das Ergebnis durch die Auswahl der richtigen Schleifstufen gezielt steuern. Die folgende Übersicht zeigt, worauf es bei der praktischen Umsetzung ankommt.
Schrittweises Schleifen als Grundlage
Ein gleichmäßiges mattes oder satiniertes Finish beginnt fast immer mit einer stufenweisen Schleifbearbeitung. Gröbere Körnungen wie P120 oder P240 entfernen kleine Erhebungen und Grate, feinere Körnungen gleichen die Oberfläche anschließend immer weiter an. Für Harzobjekte eignen sich Sets, die von einer gröberen Vorbereitung bis zu sehr feinen Körnungen reichen.
- Grob beginnen: Unebenheiten mit P120 oder P240 vorsichtig abtragen.
- Fein weiterschleifen: Über P320 und P400 zu P800, P1000 oder P1500 wechseln.
- Zwischenspülen: Die Oberfläche nach jedem Körnungswechsel abspülen, damit lose Partikel keine neuen Kratzer verursachen.


Welche Körnungen für welches Ergebnis?
Die gewünschte Optik hängt vor allem von der letzten Körnung ab. Mittlere Körnungen bereiten die Fläche vor und entfernen sichtbare Spuren, sehr feine Körnungen erzeugen die weiche, satinierte Anmutung. Der Satinierungssatz zur Erstellung von matten Effekten mit Harz enthält dafür feine MICROSTAR-Scheiben. Für einen schützenden Abschluss kann nach dem Schleifen ein geeignetes Hartwachsöl in Satin-Optik aufgetragen werden.
- Vorbereitung: P120 bis P400 gleichen die Oberfläche aus und schaffen eine saubere Basis.
- Satinierung: P800 bis P1500 reduzieren sichtbare Schleifspuren und sorgen für den matten Gesamteindruck.
- Abschluss: Ein passendes Satin-Öl kann die Oberfläche leicht pflegen, ohne sie stark glänzend zu machen.
Wann ein mattes Finish sinnvoll ist
Ein matter oder satinierter Look lohnt sich, wenn Harzbilder besonders weich wirken sollen oder wenn auf stark glänzenden Oberflächen Reflexionen und Fingerabdrücke weniger sichtbar sein sollen. Auch bei nachbearbeiteten Kanten oder Reparaturstellen hilft das schrittweise Schleifen, Übergänge unauffällig zu machen.

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Ob matte Flächen oder eine glatte Basis vor dem Polieren: Die richtige Schleifvorbereitung gehört zur grundlegenden Oberflächenvorbereitung des Bildes. Wer die Körnungen schrittweise aufbaut, erhält bei Harzobjekten ein deutlich kontrollierteres Endergebnis.
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