Opake Resin-Böden – geeignete Untergründe und Anwendung
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Opake Harzböden sind mehrschichtige, pigmentierte Bodenbeschichtungen, die je nach Produkt auf Beton, Fliesen, Holz, zementären Untergründen und teils auch auf feuchten oder unebenen Flächen aufgebracht werden können. Die genaue Eignung hängt vom verwendeten Harzsystem ab: Selbstnivellierende Komplettsysteme eignen sich vor allem für mineralische Untergründe, während spezielle Zweikomponenten-Beschichtungen auch auf Holz oder bei Restfeuchte haften. Vor dem Auftrag müssen Untergrund, Tragfähigkeit und eventuelle Fugen geprüft werden.


Die Wahl des richtigen Systems beginnt also beim vorhandenen Boden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht typischer Untergründe, Hinweise zur Vorbereitung und Orientierung, wann welches Produkt infrage kommt.
Typische Untergründe für opake Harzböden
Nicht jeder Harzboden haftet auf jedem Material. Als besonders geeignet gelten Betonböden, Fliesen, Terrakotta und Feinsteinzeug. Auch Estrich und andere tragfähige zementäre Flächen sind häufige Untergründe. Unebene oder beschädigte Flächen müssen nicht zwingend entfernt werden – viele selbstnivellierende Systeme gleichen kleinere Unebenheiten aus.
Das Komplettset für Harzböden wird beispielsweise für Betonböden, Fliesen, Terrakotta, Feinsteinzeug sowie unebene oder beschädigte Flächen angeboten. EasyFloor ist darüber hinaus auch für Holz und zementgebundene Untergründe mit Restfeuchte geeignet.
- Beton und Estrich: meist unkompliziert, wenn trocken und tragfähig
- Fliesen und Feinsteinzeug: nach Reinigung und gegebenenfalls Fugenspachtelung
- Holz und zementäre Flächen: eignen sich vor allem für zweikomponentige Systeme wie EasyFloor


Anwendung: Vorbereitung und Auftrag in Kürze
Vor dem Auftrag sollte der Untergrund sauber, tragfähig und – sofern das Produkt es erfordert – trocken sein. Bei Fliesen sind Fugen häufig zu spachteln, bevor die Harzschicht aufgetragen wird. Anschließend folgt in der Regel ein Haftgrund, danach das selbstnivellierende Harz-Farbgemisch.
Bei EasyFloor erfolgt die Anwendung in zwei Schichten: Die erste Schicht wird mit der Rolle als Grundierung aufgetragen, die zweite selbstverlaufend direkt auf der Oberfläche. Das System kann dadurch auch auf feuchten, unebenen oder beschädigten Untergründen haften. Die Trocknungszeit bis zur Begehbarkeit liegt je nach Belastung zwischen etwa 18 und 24 Stunden, bei schwerer Belastung bei rund 72 Stunden.
Wann die Untergrundwahl besonders wichtig ist
Die Untergrundprüfung wird vor allem dann entscheidend, wenn alte Fliesen nicht entfernt werden sollen, wenn Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist oder wenn eine schnelle Nutzung gewünscht ist. Nicht jedes Harzsystem ist für Holz oder Restfeuchte ausgelegt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte bei Unsicherheiten die produktspezifischen Informationen prüfen oder den Untergrund fachlich bewerten lassen.
Für stark beanspruchte Innenbereiche kann ein Polyaspartic-System wie QUARTZFORCE infrage kommen; hier sind jedoch ebenfalls die Herstellerangaben zur Untergrundeignung zu beachten.

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Die Eignung eines Harzbodens hängt also stark vom vorhandenen Untergrund und vom gewählten System ab. Beton und Fliesen sind weit verbreitete Basen, während Holz oder feuchte Flächen spezielle Produkte erfordern. Wer die allgemeinen Vorteile opaker Resin-Böden verstehen möchte, findet dort weitere Informationen.
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