Mikrozement mit individueller Marmor- oder Granitoptik kombinieren
← Zurück zu Spachteloptik Microcemento für Design-Bäder
Quick answer
Die Kombination von Mikrozement mit individueller Marmor- oder Granitoptik ist ein Verfahren, bei dem eine spachtelbare Mikrozement-Basis flächig aufgebaut und anschließend mit pigmentierten Epoxidharz-Effekten versehen wird. So entstehen fugenarme Oberflächen, die die Robustheit und Renovierungsfreundlichkeit von Mikrozement mit der dekorativen Wirkung von Natursteinoptik verbinden. Typische Einsatzbereiche sind Wände, Böden, Waschtischumrandungen und andere Flächen im Innenbereich.


Für ein stimmiges Ergebnis kommt es weniger auf eine bestimmte Steinart an, sondern auf den schichtweisen Aufbau: erst eine tragfähige Mikrozement-Oberfläche, dann die gewünschte Maserung oder Granitstruktur. So lassen sich auch bestehende Fliesenflächen ohne Abriss neu gestalten.
Vorteile der Kombination im Überblick
Mikrozement bringt eine glatte, fugenarme Basis mit und kann auf vielen vorhandenen Untergründen wie alten Fliesen, Beton oder Holz aufgebaut werden. Die dekorative Marmor- oder Granitoptik entsteht anschließend durch pigmentierte Effektbeschichtungen, die mit Adern, Wellen oder Farbverläufen individuell angepasst werden können.
Im Ergebnis erhält man eine Oberfläche, die modern und ruhig wirkt, aber mehr gestalterische Tiefe zeigt als eine einfarbige Spachteloptik. Wichtig ist, den Mikrozement-Untergrund sauber, trocken und tragfähig vorzubereiten, damit die nachfolgende Effektschicht gleichmäßig haftet.


Verarbeitung in der Praxis
Für die Mikrozement-Basis eignet sich unter anderem ResinCem – Dekorativer Mikrozement für Böden und Wände, der als Komplettset für Innenflächen angeboten wird. Zuerst wird der Untergrund gereinigt und auf Haftfähigkeit geprüft. Ein geeigneter Haftvermittler – im ResinCem-Umfeld beispielsweise MONOPRO – ist dabei entscheidend.
- Untergrund vorbereiten: Staub, lose Teile und alte Beschichtungen entfernen, Fläche trocknen lassen.
- Haftvermittler auftragen: gleichmäßig und nach Herstellervorgabe ablüften lassen.
- Mikrozement aufspachteln: dünn und in mehreren Lagen arbeiten, Zwischenstände trocknen lassen.
- Effektoptik gestalten: pigmentierte Epoxidharz-Kits mit Adern, Wellen oder Granitsprenkeln aufbauen.
- Schutzversiegelung einplanen: für beanspruchte oder feuchte Flächen eine transparente Versiegelung auftragen.
Wann diese Kombination besonders sinnvoll ist
Die Kombination lohnt sich vor allem dort, wo eine fugenarme Optik gewünscht ist, aber reine Farbe zu kühl wirken würde – etwa im Design-Bad an Wandflächen, Waschtischumrandungen oder bodennahen Bereichen. Sie ist außerdem praktisch, wenn bestehende Fliesen nicht abgeschlagen werden sollen, aber eine hochwertige Steinoptik entstehen soll.
Für Flächen mit stehendem Wasser oder starker Beanspruchung sollte die dekorative Schicht mit einer transparenten Schutzversiegelung versehen werden. Außenbereiche oder dauerhaft nasse Zonen ohne geeignete Versiegelung sind nicht ideal.

Ähnliche Produkte
Verwandte Leitfäden
Wer seine Planung auf Spachteloptik Microcemento für Design-Bäder ausrichtet, kann so eine ruhige Basis mit individueller Marmor- oder Granitwirkung verbinden. Die passenden Effekt-Kits und Mikrozement-Sets lassen sich auf die jeweilige Fläche und den gewünschten Farbton abstimmen.
Google