Steinoptik mit Mikrozement auf alten Fliesen – so gelingt die Renovierung
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Quick answer
Eine Steinoptik auf alten Fliesen entsteht durch die Kombination aus gründlicher Untergrundvorbereitung, einem geeigneten Primer und einem dekorativen Mikrozement. Dabei wird die vorhandene Fliesenfläche entfettet und angeschliffen, bevor der Primer die Haftung auf dem oft wenig saugenden Untergrund verbessert. Anschließend lässt sich der Mikrozement in mehreren dünnen Schichten auftragen, sodass eine moderne, fugenarme Steinoptik ohne vollständigen Fliesenabriss möglich ist.


Alte Fliesen müssen nicht erst entfernt werden, um eine ruhige Steinoptik zu bekommen. Entscheidend ist, dass der Untergrund sauber, entfettet und ausreichend angeraut ist. Ein System wie ResinCem bringt dafür die passende Grundierung und den dekorativen Mikrozement mit.
Vorbereitung: Warum alte Fliesen nicht einfach überstrichen werden
Glasierte Fliesen und Feinsteinzeug sind oft kaum saugend. Ohne Vorbehandlung kann eine Mikrozement-Beschichtung darauf schlecht haften. Deshalb beginnt die Renovierung mit Entfetten, Anschleifen und einem Primer, der speziell für keramische Untergründe geeignet ist – etwa MONO PRO für Fliesen und Keramik. Der Primer verbessert die Haftung und gleicht die Untergrundbedingungen aus, bevor die eigentliche Steinoptik aufgebaut wird.
- Reinigen und entfetten, um Trennmittel und Pflegefilme zu entfernen.
- Leicht anschleifen, damit die Oberfläche mechanisch griffig wird.
- Primer dünn und gleichmäßig auftragen, dann ablüften lassen.


Mikrozement in Steinoptik auftragen: So entsteht die Fläche
Nach der Primerphase wird der Mikrozement in mehreren dünnen Schichten aufgetragen. So entsteht eine fugenarme Optik, die an mineralische Steinflächen erinnert. Für alte Fliesen sind flexible Systeme sinnvoll, da sie leichte Spannungen im Untergrund besser aufnehmen. Wer eine besonders gleichmäßige Steinoptik möchte, arbeitet mit kurzen, überlappenden Zügen und lässt jede Lage ausreichend trocknen.
Für Wohnbereiche reicht ein Komplett-Set meist aus, weil Grundierung, Mikrozement und Versiegelung aufeinander abgestimmt sind. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die angegebene Fläche; so lassen sich Fehlmengen oder unnötiger Überschuss vermeiden.
Wann sich die Vorbereitung besonders lohnt
Besonders bei stark beanspruchten Böden in Küche, Bad oder Flur zahlt sich eine sorgfältige Untergrundvorbereitung aus. Auch glasierte Altfliesen, die normalerweise kaum Haftung bieten, werden so zu einem tragfähigen Untergrund. Wer auf diesen Schritt verzichtet, riskiert spätere Abplatzungen oder sichtbare Kanten an den alten Fugen.

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Wer eine moderne Steinoptik ohne Abriss sucht, findet im Bereich Microcement Steinoptik passende Systeme für Fliesen, Wände und Böden. Wichtig bleibt, den Untergrund realistisch einzuordnen und die Produkte aufeinander abzustimmen.
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