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Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden

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Stabilisierende Kiesarten sind Naturkiese, die sich mit einem transparenten Harz zu einem wasserdurchlässigen, begehbaren Belag verbinden lassen. Für Drainageböden eignen sich unter anderem die Farbtöne Weiß Carrara, Rot Verona, Gelb Mori und Grau Bardiglio. Im losen Zustand versickert Regenwasser besonders schnell; mit Harz gemischt bleibt die Oberfläche sickerfähig, wird aber stabiler. Solche Beläge kommen vor allem in Gärten, auf Terrassen, Gehwegen und vergleichbaren Außenflächen zum Einsatz.

Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden
Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden

Die Entscheidung zwischen loser Kiesfläche und harzgebundenem Belag hängt von der Nutzung ab. Wer wenig Pflegeaufwand möchte und eine feste, aber weiterhin sickerfähige Oberfläche sucht, profitiert von stabilisierten Kiesarten. Die wichtigsten Punkte zur Auswahl und Verlegung sind nachfolgend zusammengefasst.

Geeignete Kiesarten für stabilisierte Beläge

Für Drainageböden werden in der Regel Naturkiese verwendet. Im Sortiment stehen Weiß Carrara, Rot Verona, Gelb Mori und Grau Bardiglio als 25-kg-Sack zur Verfügung. Ein Sack deckt etwa einen Quadratmeter ab. Die Kiese können lose verlegt oder mit einem Harz zu einem stabilisierten Belag verarbeitet werden. Beide Varianten sind für Außenbereiche wie Gärten, Terrassen und Gehwege geeignet.

Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden
Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden

Stabilisierung mit Harz: Das ist zu beachten

Beim stabilisierten Aufbau wird der Kies mit einem transparenten Harz gemischt. Das Harz umschließt die Steine, lässt aber die Zwischenräume offen, sodass Regenwasser weiter versickern kann. Dadurch entsteht eine festere Oberfläche, die sich für begehbare und – in ausreichender Stärke – auch für befahrbare Flächen eignet. Für die Mischung kann ein Bindemittel für Splitt verwendet werden.

  • Lose Verlegung: sehr gute Versickerung, geringere Lagestabilität.
  • Stabilisiert mit Harz: fester, weiterhin wasserdurchlässig.
  • Für Fahrzeugbelastung wird eine Mindeststärke von 2 cm empfohlen.

Vor der Verlegung: Muster prüfen

Da Farbton und Textur auf Produktfotos anders wirken können als im realen Umfeld, lohnt sich vor einer größeren Verlegung ein kleines Muster. Ein 10×10-cm-Muster aus Naturkies und transparentem Harz zeigt die fertige Struktur und hilft, die Optik vorab zu beurteilen. Das Muster ist 1 cm stark und eignet sich vor allem für begehbare Flächen. So lässt sich der gewünschte Kies auch besser mit der Umgebung abstimmen.

Stabilisierende Kiesarten für Drainageböden

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Ob als klassische Kiesfläche oder als stabilisierter Belag: Die richtige Kiesart trägt dazu bei, dass Regenwasser kontrolliert versickert und Flächen im Außenbereich dauerhaft begehbar bleiben. Weitere Hinweise zum Aufbau wasserdurchlässiger Böden finden Sie im Themenbereich Drainage-Bodenmaterial.

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