Fugenlose, wasserdurchlässige Beläge
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Quick answer
Fugenlose, wasserdurchlässige Beläge sind offene Flächen aus Kies oder Splitt, die mit einem Bindemittel zu einer stabilen Schicht verbunden werden. Regenwasser kann durch die poröse Struktur versickern, statt sich auf der Oberfläche zu sammeln. Solche Beläge eignen sich für Terrassen, Gehwege, Gartenflächen und leichte befahrbare Bereiche. Begehbare Flächen benötigen üblicherweise mindestens 1 cm Aufbauhöhe, befahrbare Bereiche mindestens 2 cm. Bei Bedarf kann der Belag bis zu 10 cm dick aufgetragen werden.


Wer einen solchen Belag selbst umsetzen möchte, kann auf abgestimmte Komponenten oder ein Komplettset zurückgreifen. Wichtig ist, dass Untergrund, Körnung und Bindemittel zusammenpassen. Dann entsteht eine gleichmäßige Fläche, die Wasser ableitet und ohne klassische Fugen auskommt.
So funktioniert ein fugenloser Drainagebelag
Die Grundlage bildet mineralisches Gestein wie Kies oder Splitt. Ein Bindemittel für Splitt verbindet die Körner punktuell, lässt aber Hohlräume für Wasser offen. Dadurch entsteht eine belastbare Fläche ohne sichtbare Fugen.
Der Vorteil liegt in der Kombination aus Stabilität und Versickerung. Regenwasser läuft nicht nur oberflächlich ab, sondern kann durch den Belag in den Untergrund gelangen. So lassen sich Pfützenbildung und Staunässe auf Terrassen und Wegen reduzieren.


Schichtstärken und geeignete Flächen
Die nötige Aufbauhöhe richtet sich nach der Nutzung. Für begehbare Bereiche wird eine Mindeststärke von etwa 1 cm empfohlen, für befahrbare Flächen mindestens 2 cm. Bei Bedarf kann ein drainagefähiger Kiesbelag mit Harz bis zu 10 cm dick aufgetragen werden.
- Begehbare Terrassen und Gehwege: mindestens 1 cm
- Leicht befahrbare Flächen: mindestens 2 cm
- Individuelle Aufbauhöhen: bei Bedarf bis 10 cm
Für stark frequentierte Parkplätze ist diese Bauweise nicht vorgesehen.
Wann sich die Lösung lohnt – und welches Material passt
Die Bauweise ist besonders sinnvoll, wenn Außenflächen häufig Regen ausgesetzt sind und Wasseransammlungen vermieden werden sollen. Auch bei der Erneuerung alter Beläge kann ein fugenloser Aufbau eine praktische Alternative sein.
Für die DIY-Umsetzung eignen sich ein Komplettset für Drainageboden aus Kieselsteinen und Harz sowie farblich passender Kies für Drainageböden. Ein 25-kg-Sack deckt üblicherweise rund 1 m² ab. Der Untergrund sollte tragfähig sein; bei größeren Flächen kann ein Betonmischer die Verarbeitung erleichtern.

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Wer einen fugenlosen, wasserdurchlässigen Belag plant, findet im DIY-Set für Drainage weitere Informationen zur Materialauswahl und Verlegung.
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