Wieviel Tinte für dein Resin-Projekt? Maximal 1 %
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Quick answer
Die maximale Tintenmenge für ein Resin-Projekt liegt bei 1 % im Verhältnis zur Harzmenge. Wird dieser Anteil überschritten, kann die mechanische Festigkeit des ausgehärteten Harzes nachlassen. Diese Grenze gilt besonders für alkoholbasierte Effekt-Tinten, die für farbige Explosions- und Spezialeffekte eingesetzt werden. Eine präzise Messung nach Gewicht oder Volumen hilft, das Mischungsverhältnis konstant zu halten.


Bei kleinen Gießprojekten erscheint 1 % oft wenig, ist aber genau der Bereich, in dem sich intensive Effekte erzeugen lassen, ohne die Stabilität des Werkstücks zu riskieren. Mit einer Feinwaage oder einer passenden Tropfhilfe lässt sich die Dosierung gut kontrollieren.
Warum die 1-%-Grenze relevant ist
Bei transparenten Epoxidharz-Tinten ist weniger oft mehr. Wird mehr als 1 % Tinte im Verhältnis zur Harzmenge eingemischt, kann die Aushärtung gestört werden und die mechanische Festigkeit des Werkstücks abnehmen. Gerade Jacquard Piñata Effekt-Tinte auf Alkoholbasis ist stark konzentriert, sodass bereits kleine Mengen intensive Effekte erzeugen.
Die Obergrenze dient nicht nur der Optik, sondern auch der Stabilität:
- Zu viel Tinte kann die Harzstruktur negativ beeinflussen.
- Alkoholbasierte Tinten brauchen weniger Zusatz, um sichtbare Farbverläufe zu bilden.
- Die 1-%-Regel gilt für die Gesamtmenge aller zugesetzten Tinten und Farbstoffe.


So berechnest du die richtige Tintenmenge
Die Berechnung ist einfach, wenn du die Gesamtmenge des angerührten Harzes kennst. Als Richtwert gilt: 100 g Harz vertragen maximal 1 g Tinte, bei 50 g Harz sind es 0,5 g. Bei sehr kleinen Projekten lohnt sich eine Feinwaage, bei größeren Mengen ein sauberer Messbecher.
- Gesamtgewicht von Harz und Härter abmessen.
- 1 % davon als maximale Tintenmenge berechnen.
- Tinte erst nach dem gründlichen Mischen von Harz und Härter tropfenweise zugeben.
- Nach jedem Tropfen kurz mischen und die Wirkung prüfen.
Wann die Dosierung besonders wichtig ist
Die 1-%-Grenze wird dann entscheidend, wenn das fertige Stück Belastungen ausgesetzt ist – etwa bei Untersetzern, Tabletts, Schlüsselanhängern oder dickeren Gießlingen. Auch bei Schichtaufbau mit mehreren Farbebenen solltest du die Tintenanteile zusammenrechnen, damit die untere Schicht nicht unnötig geschwächt wird.
Für reine Deko-Objekte mit geringer Belastung bleibt die Regel trotzdem sinnvoll, weil sich so Farbverläufe und Zellstrukturen besser kontrollieren lassen.

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Wer die Tintenmenge bei 1 % hält, kann mit transparenten Epoxidharz-Tinten präzise Effekte umsetzen, ohne die Haltbarkeit des Projekts zu gefährden. Weitere fortgeschrittene Techniken für Spezialeffekte findest du in unserem Ratgeber zu fortgeschrittenen Techniken mit transparenten Epoxidharz-Tinten.
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