Epoxidharzkugeln mit Pigmenten individuell gestalten
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Quick answer
Die Individualisierung von Epoxidharzkugeln mit Pigmenten ist eine Gestaltungstechnik, bei der pulver- oder pastenförmige Farbstoffe vorsichtig in das angemischte Harz eingerührt werden. Metallic- und Farbpigmente verteilen sich beim Rühren und erzeugen je nach Dosierung, Mischrichtung und Gießhöhe unterschiedliche Effekte. Für transparente Kugeln eignen sich niedrigviskose Harze, weil sich Pigmente gleichmäßiger verteilen und Luftblasen leichter entweichen können. Entscheidend sind sauberes Abwiegen, langsames Rühren und das Ausprobieren kleiner Chargen.


Wer Kugeln mit Pigmenten individualisieren möchte, braucht kein starres Rezept. Schon kleine Änderungen bei Menge, Einrührtempo oder Reihenfolge führen zu sichtbar anderen Oberflächen. Besonders bei Metallic-Effekten lohnt es sich, zuerst mit einer kleinen Mischung zu testen, bevor die eigentliche Form gegossen wird.
Pigmente richtig ins Harz einrühren
Für gleichmäßige Farbkugeln werden Pigmente erst nach dem sorgfältigen Vermischen von Harz und Härter zugegeben. So bleibt die Reaktionszeit besser kontrollierbar und das Pigment verteilt sich gleichmäßiger. Wichtig ist langsames Rühren, damit weniger Luft eingeschlagen wird.
- Kleine Pigmentmengen portionsweise zugeben und nach jeder Zugabe prüfen.
- Bei Metallic-Pigmenten nur leicht unterrühren, um Schlieren zu erhalten.
- Bodensatz im Harz vermeiden, indem du am Gefäßboden entlang rührst.
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Farb- und Metallic-Effekte gezielt erzeugen
Der gewünschte Look entsteht vor allem über Dosierung und Gießtechnik. Dünnere Harzschichten wirken zarter, während konzentriertere Mischungen kräftige oder metallische Oberflächen ergeben. In einer Kugelform können mehrere Pigmentchargen nacheinander eingefüllt werden, um Farbverläufe oder Adern zu erzeugen.
- Für eine deckende Kugel etwas mehr Pigment verwenden und langsam gießen.
- Für einen Swirl-Effekt zwei Farben nur einmal kurz verrühren und direkt eingießen.
- Pulver- oder Pastenpigmente sind bei vielen Harzen besser geeignet als flüssige Acrylfarben.
Wann diese Individualisierung wichtig ist
Pigmentierte Kugeln sind vor allem dann gefragt, wenn ein einheitlicher Farbton, ein Metallic-Look oder eine wiedererkennbare Deko-Serie entstehen soll. Auch als Vorstufe für spätere Veredelungstechniken lohnt sich die Pigmentwahl: Feine Farbunterschiede und metallische Anteile bleiben nach dem Polieren sichtbar und tragen zur Tiefenwirkung bei.

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Ob zurückhaltend oder intensiv metallisch – die Arbeit mit Pigmenten gehört zu den grundlegenden Personalisierungstechniken bei Epoxidharzkugeln. Sie bildet die Basis für weitere Veredelungsschritte und lässt sich mit fortgeschrittenen Techniken wie Polieren, Beschichten oder gezielter Oberflächenbehandlung kombinieren.
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