Harze für Bodenbeläge: Arten und Einsatzbereiche
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Harze für Bodenbeläge sind reaktive Bindemittelsysteme für Industrieböden, selbstnivellierende Böden, Garagenböden, Drainageböden aus Kies und Beschichtungen auf Fliesen. Je nach Untergrund und Funktion kommen transparente Bindemittel für Naturkies oder geschlossene Beschichtungen zum Einsatz. Drainagefähige Mischungen verbinden Naturkies mit einem stabilen, wasserdurchlässigen Harz und eignen sich besonders für befestigte Außenflächen wie Wege und Terrassen.


Die Wahl des passenden Harzes hängt vor allem von Belastung, Feuchtigkeit und gewünschter Optik ab. Bei Kieswegen mit Naturkieskanten steht meist ein transparentes, wasserdurchlässiges Harz im Mittelpunkt, das den Naturstein sichtbar lässt und gleichzeitig stabilisiert.
Gängige Harzsysteme für Bodenbeläge
Harze für Bodenbeläge werden je nach Fläche unterschiedlich formuliert. Typische Systeme sind Industrieböden, selbstnivellierende Beläge, Garagenböden, Drainageböden aus Kies und Fliesenbeschichtungen. Sie unterscheiden sich in Belastbarkeit, Verarbeitungsweise und ob sie wasserdurchlässig oder geschlossen aufgebaut sind.
- Industrie- und Garagenböden: werden häufig gewählt, wenn Abrieb und mechanische Belastung im Vordergrund stehen.
- Selbstnivellierende Beläge: eignen sich für ebene, fugenarme Flächen im Innenbereich.
- Drainageböden aus Kies: sind wasserdurchlässig und für Außenwege, Terrassen und Parkplätze gedacht.
- Fliesenbeschichtungen: kommen als Schutz- oder Sanierungsschicht auf vorhandenen Fliesen infrage.


Drainageharz für Kieswege und Naturkieskanten
Für Kieswege mit Naturkieskanten ist das Harz für wasserdurchlässige Drainageböden am wichtigsten. Es verbindet Naturkies zu einem stabilen Belag und erhält gleichzeitig die entwässernde Funktion. Das STONEDRAIN Komplettset enthält Kies, Primer und Bindemittel und ist für Fußgänger- und Fahrzeugbereiche ausgelegt.
Bei der Schichtstärke gilt: Begehbare Flächen benötigen mindestens 1 cm, befahrbare Flächen mindestens 2 cm. Zum Höhenausgleich kann der Belag bei Bedarf dicker aufgetragen werden.
Kauf- und Verarbeitungshinweise
Vor der Entscheidung sollten Untergrund, spätere Belastung und Wasserabfluss klar sein. Extreme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit sind bei der Verarbeitung zu vermeiden, da sie das Ergebnis negativ beeinflussen können.
- Untergrund trocken, sauber und tragfähig vorbereiten.
- Bei begehbaren Kiesflächen Kies und Harz gleichmäßig verteilen.
- Vor großflächiger Verlegung eine Musterfläche prüfen, um Optik und Textur zu beurteilen.

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Für die Planung von Kieswegen mit Naturkieskanten bilden Harze für Drainageböden eine tragfähige Grundlage. Ein passendes System sorgt für Stabilität, Durchlässigkeit und eine natürliche Kiesoptik. Weitere gestalterische Hinweise finden Sie im Beitrag Kieswege mit Naturkieskanten.
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